Die Trockenheit macht die Versorgung mit Trinkwasser unsicherer. Trotzdem sei sie derzeit gewährleistet. Das Land Oberösterreich arbeitet dennoch mit Strategien an der Absicherung unseres Wassers.
Immer häufiger werdende Hitzeperioden sind eine Herausforderung für die Trinkwasserversorgung Oberösterreichs. Aus diesem Grund präsentierten Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) sowie Christian Kneidinger, Leiter der Gruppe Trinkwasser und Abwasser des Land OÖ, am Mittwoch Strategien zur nachhaltigen Sicherung der Wasserversorgung.
Unser Heimatland sitzt glücklicherweise auf einem regelrechten Trinkwasserschatz, den es zu bewahren gilt. Wir können das Wetter nicht beeinflussen, aber wir können die Wasserversorgung auf sichere Beine stellen.
Landesrat Stefan Kaineder (Grüne)
Aufholbedarf im ländlichen Raum
Auch wenn die Grundwasserspeicher im Moment ausreichend gefüllt sind, müsse die Versorgung krisensicher werden. „Das wichtigste Ziel ist die Zukunftsfähigkeit der Grundwasserversorgung“, so Kaineder. Dabei ist der Anschluss von Haushalten an das öffentliche Netz ein bedeutendes Thema. Während der letzten Trockenperioden war die Trinkwasserversorgung für Oberösterreicher mit eigenen Hausbrunnen oft unsicher. „Vor allem im ländlichen Raum muss hier etwas getan werden“, bekräftigt Kneidinger. Bei bestehenden Netzen macht weniger Grundwasser die Instandhaltung wichtiger. Durch Wartungen können Wasserverluste vermieden werden.
Mehr Schongebiete
Außerdem wird nach zusätzlichen Ressourcen gesucht. Das Land OÖ führte fünf Studien durch, die 50 Gemeinden dabei unterstützen sollen, Gebiete für die Wassergewinnung zu finden. Zusätzlich ist geplant, mehr Flächen als Schongebiete für Trinkwasser zu widmen.
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