




Mehr als 50 Unternehmen waren heuer bei den Engagementtagen im Einsatz - darunter auch die „Krone“. Heuer waren wir mit der Arge NATURSCHUTZ unterwegs, die 1993 vom Biologen Klaus Krainer gegründet worden war; mit Hauptaugenmerk auf Reptilien und Amphibien, Fledermäusen, Libellen und Biotopmanagement.
Der Juni steht auch 2023 wieder ganz im Zeichen des unternehmerischen Einsatzes für gemeinnützige Organisationen, wie die Engagementtage des Netzwerks Verantwortung zeigen! (VZ) eindrucksvoll beweisen.
„Einmal mehr wird Corporate Volunteering zum landesweiten Event, einmal mehr setzen sich viele Hunderte Menschen aus Unternehmen an vielen Stellen im Land gemeinsam für die gute Sache ein. 110 Mitarbeitteams aus namhaften Unternehmen standen dabei für die gute Sache im Einsatz“, sagt Netzwerk-Leiterin Iris Straßer, die mit ihrem engagierten Team die Firmen mit den Organisationen zusammengebracht hat.
Namhafte Unternehmen und Vereine mit an Board
Neben der „Krone“ schenkten heuer insgesamt sogar mehr als 50 Kärntner Unternehmen – darunter Atrio, AMS, Alpacem Austria - w&p Zement GmbH, Junge Industrie, Rustler Immobilien, Kärntner Sparkasse, Volksbank, Autohaus Staber , Hirsch-Gruppe sowie das Land Kärnten und viele mehr – Sozialvereinen und heimischen Organisationen ihre Zeit, um gemeinsam Gutes zu tun.
Die Engagementtage sind ein landesweites Teambuildingevent, das Türen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft öffnet. Eines, das viel Spaß macht und den sozialen Zusammenhalt stärkt. Und das seit dem Jahr 2010. An den Engagementtagen realisieren Mitarbeiterteams alljährlich Projekte, die den Alltag gemeinnütziger Organisationen und Vereine bereichern.
So wurde heuer nicht nur der Arge NATURSCHUTZ bei einem Nistkästen-Projekt unter die Arme gegriffen (Bericht oben), sondern unter anderem auch mit Bewohnern des Caritas-Seniorenheims „Haus Martha“ ein Ausflug zum Kalmusbad organisiert, neue Spielgeräte für das Kindernest gebaut, ein Garten des Hilfswerks mit schattenspenden Bäumen bepflanzt.
Häuschen für die kleinen Bewohner des Waldes
Ängstlich darf man nicht sein. Wir könnten auf Spinnen, Hornissen, Mäuse und mehr treffen", stellte Klaus Krainer, Gründer der Arge NATURSCHUTZ klar - und er sollte Recht behalten.
Im Rahmen der heurigen Engagementtage des Netzwerkes Verantwortung zeigen! hat sich die „Krone“ wieder mit dem Kärntner Naturschutzverein in die Wälder begeben. Diesmal waren wir - mit tatkräftiger Unterstützung der Naturfreunde Petzen - im Raum Bleiburg unterwegs, um dort Hunderte Nistkästen zu kontrollieren, die dort aus einem speziellen Grund angebracht worden waren. „Durch den Bau der Koralmbahn wurde in dem Gebiet in den Lebensraum von zahlreichen Wildtieren eingegriffen. Die ÖBB mussten garantieren, eine Ausgleichsfläche für die Waldbewohner zu schaffen und darauf 750 Nistkästen sowie Fledermausbretter zu installieren“, erklärt Krainer.










Auf sechs Waldgrundstücken, die von heimischen Landwirten zur Verfügung gestellt werden, wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt und für Fledermäuse, Meisen, Bilche, aber auch Eidechsen und mehr eine neue Heimat geschaffen.
Süße Begegnungen mit kleinen Nagern
Unauffällig fügen sich die braunen und grau-schwarzen Häuschen in den Fichten- und Kiefernwald ein - sogar so gut, dass wir nach manchen richtig suchen mussten, um ihren Zustand zu kontrollieren und mögliche Bewohner zu dokumentieren. Bei mehr als 30 Grad, von Baum zu Baum, auf die Leiter rauf und wieder runter - eine schweißtreibende, aber schöne Erfahrung. Viele Fledermausbretter sind bewohnt - Fledermäuse hatten sich dort eingenistet, die uns aufgeregt entgegenflatterten. „Weibchen, die in Kürze Nachwuchs bekommen, nutzen diese gerne als Wochenstube, in der sie sich mit mehreren Artgenossinnen zusammenschließen“, weiß Martin Jaindl, Zoologe bei der Arge. Als krönenden Abschluss bekamen wir sogar einen seltenen Gartenschläfer und eine entzückende Haselmaus zu Gesicht.









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