Ruderboot umgekippt
Abenteurer überlebte rund zwei Wochen auf See
Ein US-Abenteurer ist im Südpazifik von einem Öltanker gerettet worden. Aaron Carotta war aus Südamerika mit seinem Ruderboot aufgebrochen und in Seenot geraten. Da er bereits am 31. Mai ein Notsignal abgesetzt hatte, war die Suche nach Carotta jedoch schon eingestellt worden.
Dass er doch noch gefunden wurde, hat er einem US-Flugzeug zu verdanken, das wegen eines anderen Sucheinsatzes zufällig in der Gegend war. Es entdeckte das Boot östlich der Marquesas-Inseln in einem Meeresgebiet, in dem kaum Schiffe unterwegs sind. Das nächstgelegene Schiff, der Öltanker „Baker Spirit“, war 390 Kilometer von dort entfernt. Es wechselte nach einer Kontaktaufnahme die Route und konnte Carotta 18 Stunden später wohlbehalten retten.
Alleine Erdumrundung geplant
Am 25. Juni soll er in Honolulu an Land gehen. Carotta war aus Südamerika mit seinem Ruderboot „Smiles“ alleine zu einer Erdumrundung aufgebrochen. Im Südpazifik geriet der Mann schließlich in Seenot. Von dort setzte er am 31. Mai ein Notsignal ab. Sein Ruderboot war von einer Welle umgeworfen worden, er konnte sich auf sein Rettungsboot begeben. Die Kommunikation riss jedoch ab. Fünf Handelsschiffe und vier Sportboote stellten die Suchaktion am 12. Juni ein.
Danach wurde aber erneut ein Notsignal von der „Smiles“ empfangen. Wie die Behörden von Französisch-Polynesien mitteilten, entdeckte ein US-Flugzeug Aaron Carotta am Freitag in seinem Rettungsboot.







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