Deutscher Markt

Rekordgewinn bei„illwerke vkw“

Vorarlberg
16.06.2023 16:47

Einen Rekordgewinn verzeichnen die „illwerke vkw“: Der Verkauf von Regelenergie am deutschen Markt ließ im vergangenen Jahr die Kasse klingeln.

Das Vor-Steuer-Ergebnis für das Jahr 2022 beläuft sich auf satte 259,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 lag der Wert noch bei 184,6 Millionen Euro. Während die deutschen Kunden maßgeblich zum guten Ergebnis beitrugen, entwickelte sich der heimische Markt nicht unbedingt zum Positiven.

Beim heimischen Stromgeschäft schlug ein Minus von 74,5 Millionen Euro zu Buche. Mit 95 Millionen Euro war der Abgang beim Gasvertrieb sogar noch etwas höher. Wegen befürchteter Lieferengpässe beim Gas wurde ein Gasspeicher in Oberösterreich aufgebaut. 70 Millionen Euro kostete diese Vorsichtsmaßnahme den heimischen Energieversorger.

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Das Lünerseewerk II ist wieder ein Kraftwerk, das auf den deutschen Markt ausgerichtet ist. Dort wird sehr viel Regel- und Fahrplanenergie benötigt. Wir werden eine Turbinen- leistung von insgesamt 2500 MW und eine Pumpleistung von 1400 MW haben.

Christof Germann (Bild: illwerke / vkw)

Christof Germann, Vorstand

Trotz des Minus auf dem heimischen Markt ist der Gewinn beim landeseigenen Energieunternehmen riesig. Dementsprechend darf sich auch Landeshauptmann Markus Wallner freuen. Für das Land fallen rund 60 Millionen Euro an Dividende ab. Inklusive des Abgeltungsbeitrags für Heimfallrechte beläuft sich die Summe auf rund 100 Millionen Euro.

Fakten

74.500.000 Euro Abgang verzeichneten die „illwerke vkw“ beim Vertrieb von Strom in Österreich. Beim Verkauf von Gas stand mit 95 Millionen Euro (davon 70 Millionen Euro für den Aufbau eines Gasspeichers) ein noch dickeres Minus zu Buche.

Die Hälfte der Dividende soll zur Abfederung des Strompreises für Kunden der „illwerke vkw“ verwendet werden. Zudem stellten die Verantwortlichen der „illwerke vkw“ nach der saftigen Erhöhung im Frühjahr für Herbst eine neuerliche Strompreissenkung in Aussicht.

Was die Zukunft betrifft, setzt das Energieunternehmen weiter auf Investitionen. Neben dem Netzausbau liegt der Fokus auf dem Lünerseewerk II. „Das ist auf den deutschen Markt ausgerichtet, wo sehr viel Regel- und Fahrplanenergie benötigt wird“, hatte Vorstand Christof Germann unlängst erklärt.

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