Nicht zu bremsen

ÖSV-Sensationssieger ist für Skicrosser Gold wert

Vorarlberg
11.12.2022 09:25

Der Vorarlberger Mathias Graf siegte zuletzt beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser in Val Thorens (Fra). Auch einstige Alpin-Weggefährten freuten sich mit. FIS-Renndirektor Klaus Waldner war vom Premierensieg ebenfalls angetan.

Mit Val Thorens-Sieger Mathias Graf freuten sich im - Luftlinie nur rund 35 Kilometer entfernten Val d’Isere - auch einige seiner einstigen Alpin-Weggefährten aus dem ÖSV-Team. „Es scheint, als ob er das seinige gefunden hat“, meinte Slalomspezialist Fabian Gstrein.

Marco Schwarz matchte sich mit Mathias Graf schon bei den Junioren. Jetzt freut sich der Alpin-Spezialist über die Erfolge seines Landsmanns. (Bild: GEPA)
Marco Schwarz matchte sich mit Mathias Graf schon bei den Junioren. Jetzt freut sich der Alpin-Spezialist über die Erfolge seines Landsmanns.

Und auch Marco Schwarz, mit dem sich Graf nicht erst im Weltcup sondern schon bei den Youth Olympic Games 2012 in Innsbruck gematcht hatte, war ob des kometenhaften Aufstiegs des Dornbirners begeistert. „Das ist eine lässige Sportart und mir taugt, dass es für Mathias so gut läuft“, sagte der 27-jährige.

Ex-Skicrosser Fredi Berthold hatte auch viele lobende Worte für Mathias Graf übrig. (Bild: Maurice Shourot)
Ex-Skicrosser Fredi Berthold hatte auch viele lobende Worte für Mathias Graf übrig.

Aber auch Vorarlbergs einstiges Skicross-Aushängeschild, der Gargellner Fredi Berthold, war von Grafs Premierensieg angetan. „Ich war davon überzeugt, dass er auch im Weltcup mithalten kann und ich hatte es auf jeden Fall auch für möglich gehalten, dass Mathias in diesem Winter ein Rennen gewinnen wird“, erzählt der 31-Jährige, der nach der vorigen Saison seine Karriere beendete und nun als Polizist in Bludenz arbeitet.

„Dass er es allerdings bereits in seinem zweiten Rennen schafft, kam dann auch für mich etwas überraschend.“ Allerdings nicht ganz. „Ich habe nach dem ersten Rennen mit Mathias telefoniert. Dort sagte er mir, dass er auf schlechtes Wetter hofft, da er dafür den perfekten Ski hätte“, verriet Berthold.

FIS-Renndirektor Klaus Waldner (Bild: GEPA pictures)
FIS-Renndirektor Klaus Waldner

Auch FIS-Renndirektor Klaus Waldner freute sich über den Sensationssieger aus Vorarlberg. „Mathias ist für unsere Sportart Goldes wert“, gestand der gebürtige Bregenzerwälder. „Ein neues Siegergesicht, das auf Anhieb die Führung im Weltcup übernimmt - das ist immer gut.“

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