09.12.2022 09:39
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krone.tv-Talk

Wie die ÖBB als attraktiver Arbeitgeber überzeugen

Hundertausende Österreicherinnen und Österreicher kommen täglich mit der Bahn von A nach B. Bei den ÖBB arbeiten aber nicht nur jene Menschen, die man am Ticketschalter oder im Zug antrifft, dahinter stecken viele weitere Arbeitsplätze. Wie die ÖBB als Arbeitgeber überzeugen will, und in welchen Berufsgruppen aktuell besonders viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden, darüber hat krone.tv-Moderatorin Raphaela Scharf mit Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB, im krone.tv-Talk gesprochen.

Gerade in Zeiten wie diesen suchen viele neue BerufsanwärterInnen einen Job, der Sicherheit verschafft. Doch die Anforderungen am Arbeitsplatz haben sich vielerorts verändert. So auch bei den ÖBB, die aktuell österreichweit 42.000 MitarbeiterInnen in 130 Berufsgruppen beschäftigen.

Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB (Bild: krone.tv)
Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB

Jährlich 3000 neue MitarbeiterInnen gesucht
Vor welchen Herausforderungen die ÖBB stehen? „Wir stecken absolut im Generationenwandel drinnen. In den nächsten Jahren wird rund ein Viertel der ÖBB-MitarbeiterInnen in Pension gehen. Das heißt für uns, pro Jahr 3000 neue MitarbeiterInnen zu suchen“, rechnet Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB, im Gespräch mit Raphaela Scharf vor. In welchen Berufen wird besonders viel Personal gesucht? Immer gesucht wird laut Hacker in den klassischen Eisenbahnberufen. TriebfahrzeugführerIn (LokführerIn), ZugbegleiterIn, VerschubmitarbeiterIn, BuslenkerIn und natürlich auch in der IT und bei allem, was die Technik zu bieten hat.

Wunsch nach vielfältigen und interessanten Aufgabengebieten
Welche Wünsche haben die BewerberInnen? „Der Markt hat sich verändert, er ist viel komplexer geworden“, als Unternehmen müsse man sich quasi schon selbst bewerben bei den potenziellen MitarbeiterInnen, wie die ÖBB-Personalleiterin zu bedenken gibt. Was den BewerberInnen heute wichtig ist: „Einen Job mit Sinn zu haben, also vielfältige und interessante Aufgabengebiete“. Home-Office ist Hacker zufolge „ein großes Thema“, ebenso wie flexible Arbeitszeiten und auch Work-Life-Balance komme immer mehr. Vor allem bei der jungen Generation, also Bei Generation Z und Millennium.

(von links): Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB, im krone.tv-Talk mit Raphaela Scharf. (Bild: krone.tv)
(von links): Martina Hacker, Personalleiterin ÖBB, im krone.tv-Talk mit Raphaela Scharf.

Gute Sozialleistungen und Lehrlingsausbildung im Fokus
Wie die ÖBB diesen Wünschen gerecht werden können, und als attraktiver Arbeitergeber auch noch mit guten Sozialleistungen, darunter etwa Kinderbetreuung und einem eigenen Wohnprogramm, punkten, auch darüber hat Martina Hacker im krone.tv-Talk mit Raphaela Scharf gesprochen. Ein weiterer besonders wichtiger Bereich, der bei den ÖBB im Fokus steht: Die Lehrlingsausbildung.

Aktuell zähle das Unternehmen der ÖBB-Personalleiterin zufolge 2000 Lehrlinge in 27 unterschiedlichen Lehrberufen. Besonders erfreulich, dass dabei bereits 20 Prozent Mädchenanteil erreicht werden konnte - auch in den technischen Berufen, wie Hacker hervorstreicht. Jährlich nehmen die ÖBB 600 Lehrlinge auf, was noch weiter auf 650 pro Jahr aufgestockt werden soll, „weil das natürlich auch ein großer Fundus ist, mit dem wir unseren Fachkräftemangel bewältigen können.“

Nähere Infos zur Ausbildung und den offenen Stellen gibt es HIER.

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