Unbemerkt hackt sich ein Cybertäter über Monate in das Computersystem einer bosnischen Firma und „steckte“ sich so eine 100.000-Euro-Überweisung aus Österreich ein. Ermittlungen!
Über einen Monat hinweg hatte sich der bis dato noch unbekannte Cyber-Kriminelle unbemerkt in das Computersystem eines bosnischen Unternehmens in Banja Luka eingehackt. Und so nachweislich von 20. September bis zum 2. November dieses Jahres ungeniert sämtliche Mail-Korrespondenzen mitgelesen. Unter anderem auch die Kommunikation zwischen der betroffenen Firma und einem rot-weiß-roten Unternehmen.
Im Rahmen eines Geschäftsabschlusses sollten schließlich insgesamt 100.000 Euro aus Österreich über Bankkonten auf den Balkan fließen. Doch die Summe kam zur Überraschung aller niemals in Banja Luka an. Wie man nun weiß, hatte sich der auf der Lauer gelegene dreiste Hacker rechtzeitig in die Korrespondenz zwischen den Geschäftspartnern eingeschaltet und im Namen der bosnischen Firma die Zahlungsmodalität geändert.
Firmenangestellter schlug bei Polizei Alarm
Und die Geldsumme in seine eigene Tasche bzw. auf ein kurzfristig unter falschem Namen eröffnetes Konto fließen lassen. Ein misstrauisch gewordener Angestellter des gehackten bosnischen Unternehmens erkannte schlussendlich den verdächtigen Hackerangriff und schlug schließlich bei den örtlichen Sicherheitsbehörden Alarm. Die gemeinsamen Ermittlungen in Bosnien und in Österreich gegen den unbekannten Hacker laufen bis dato auf Hochtouren.








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