Anfang der 1990er-Jahre stand das Wohn- und Sterbehaus des Dichters Adalbert Stifter in Linz kurz vor dem Abriss zugunsten neuer Verkehrslösungen. Doch dann kratzte man doch noch die Kurve, das Land OÖ kaufte das Gebäude, in dem seit nunmehr fast 30 Jahren Literatur lebendig bleibt.
Zu diesem Jubiläum des StifterHauses wollen Direktorin Petra-Maria Dallinger und ihre Stellvertreterin Regina Pintar natürlich ein ganz besonderes Festprogramm bieten. So wird es neben einem großen Festakt (30. März) die Veranstaltungsreihe „aktuell - zeitlos - visionär“ geben, bei der bekannte Literaturpersönlichkeiten wie Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker (Bayerischer Buchpreis 2022) ab 16. Februar die Weltanschauung Adalbert Stifters in vier Teilen reflektieren werden.
Budget von rund 2 Millionen Euro
Auch Sterbe- und Geburtstag des oö. Dichters sind große Abende im StifterHaus: Zum Gedenktag (26. Jänner) gibt es eine Präsentation neu editierter Briefe von Stifter, an seinem Geburtstag (23. Oktober) liest Schauspieler Karl Markovic aus Stifters Werk. Weiters begleiten Ausstellungen das 30-jährige Jubiläum der Literaturstätte. Das Programm stemmen die Leiterinnen mit ihrem Regelbudget von rund zwei Millionen Euro. LH Thomas Stelzer freut die Lebendigkeit des Hauses: „Literatur hält der Gesellschaft den Spiegel vor, die Auseinandersetzung damit ist wichtig. Ich bin gespannt auf das anspruchsvolle und umfassende Jubiläumsangebot.“
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