Gabi Göbel aus Winden am See baut seit 1998 Indianerflöten. Jetzt gibt es auch eine „Taschenversion“, die „Pocket Flute“.
Das erste Mal hat sie die Indianerflöte 1996 gehört. „Der Klang hat mich tief im Inneren berührt“, erzählt sie. In einigen Workshops lernte sie dann diese speziellen Instrumente selbst zu bauen.
Seit 1998 bietet sie Workshops an, in denen Interessierte ihre eigene Indianerflöte aus einem Ast entstehen lassen können.
Die Indianer – genauer gesagt die Lakotas – bauten sich so eine Flöte, wenn sie ihre Liebste erobern wollten. „In ihrer Sprache heißt sie Siyo Tanka, was so viel wie Liebes- oder Herzensflöte bedeutet, weil der Ton das Herzchakra anspricht“, erklärt Göbel.
Kleinere Flöten für die Hosentasche
Seit kurzem gibt es nicht nur die normal großen Flöten bei ihr, sondern auch „Pocket-Flutes“. „Sie klingen ähnlich wie Okarinas, haben nur einen wesentlich wärmeren und schöneren Klang“, erzählt die Windenerin. Auf die Idee der Taschenversion ist sie gekommen, weil oft nachgefragt worden ist, ob sie nicht handlichere Flöten bauen könnte. Welche, die man auch einstecken kann.
Aber was man damit macht? Ganz einfach: Darauf spielen! Sie haben zwar nicht das komplette Repertoire der großen Indianerflöte, aber man kann auch hier berührende Melodien erklingen lassen. Rechts entstehen die tiefen Töne, links die Hohen. „Manche Menschen gehen in den Wald, setzen sich auf einen Baumstamm und spielen für die Tiere oder einfach für die Natur und den Wald oder auch nur für sich selbst“, so Göbel. Sie persönlich entspannen die Töne, bringen sie „herunter“.
Jeder muss seinen Seelenton selbst finden.
Gabi Göbel
Übrigens: Jedes Holz hat seinen eigenen Klang. Akazie klingt höher, klarer, brillanter. Linde wiederum wesentlich wärmer als zum Beispiel Birke. „Jeder muss seinen Seelenton selbst finden“, ist Gabi Göbel überzeugt. „Am besten ist, man probiert aus, was einen berührt.“
Mehr Infos unter windamsee.at.








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