Und erneut gibt es Streit um das Hallenbad in der Landeshauptstadt. Denn der ehemalige Partner verlangt eine halbe Million Euro für das Konzept für das Vitalbad, das ja mittlerweile wieder Geschichte ist.
Die Errichtung eines Vitalbades in Klagenfurt ist mittlerweile Geschichte. Die Pläne dafür könnten die Stadt nun aber teuer kommen. „Da die Stadtwerke beauftragt wurden, wurde die Partnerschaft mit der Firma Porr beendet. Für ihre Leistungen, die sie bis dahin erbracht hat, verlangt sie jetzt 500.000 Euro“, sagt Bürgermeister Christian Scheider, durch den auch das Kontrollamt in den Fall involviert ist.
E-Mail aus Bürgermeisterbüro
Grund dafür ist eine E-Mail, die im November des Vorjahres aus dem Bürgermeisterbüro an die Innovationspartner ergangen ist. Diese soll den Auftrag zur Umplanung auf modulare Bauweise enthalten haben. „Ich habe Porr nur die Information mitgeteilt. Das hat nichts mit einer Vertragsänderung zu tun“, so Scheider.
In der Landeshauptstadt sorgt das jedoch für Wirbel. „Eine solche Umplanung wurde nicht mit den anderen Parteien abgestimmt“, so Vizebürgermeister Philipp Liesnig. Die Rechtmäßigkeit der Zahlungsforderung wird nun seitens der Stadt Klagenfurt geprüft.
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