So, 23. September 2018

Teamchef-Debatte

09.08.2011 13:35

Didi Constantini: "Lasse mich sicher nicht beeinflussen"

Österreichs Teamchef Dietmar Constantini will sich von den anhaltenden Diskussionen um seine Person vor dem Testspiel am Mittwochabend (Anpfiff: 20.30 Uhr) gegen die Slowakei nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Tiroler, dessen Vertrag mit Jahresende ausläuft, versprach am Dienstag, sich nicht beeinflussen zu lassen und bis zum Ende mit vollem Elan für das Team da zu sein - auch wenn sein Kontrakt nicht verlängert werden sollte.

"Ich werde bis zur letzten Minute meine Arbeit machen", betonte Constantini in Klagenfurt. "Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ich lasse mich aber sicher nicht beeinflussen." Trotz einiger Kommunikationsprobleme mit Präsident Leo Windtner hatte der ÖFB zuletzt durchblicken lassen, zumindest bis Ende der laufenden EM-Qualifikation an Constantini festhalten zu wollen.

"Ich kann nicht immer diskutieren"
Die persönlichen Differenzen zwischen Constantini und Windtner waren laut Teamchef zuletzt in einem ausführlichen Telefongespräch beigelegt worden. "Die Sache ist für mich erledigt. Ich kann nicht immer diskutieren", meinte Constantini, der sich von den Spekulationen um mögliche Nachfolger nicht irritieren lassen möchte.

"Während wir kaserniert sind, lese ich keine Zeitung", erklärte Constantini. "Das heißt aber nicht, dass ich sonst Zeitung lese." Betont entspannt stellte sich Constantini der Presse - wissend, dass die Slowakei sein letztes Testspiel als ÖFB-Trainer sein könnte. Danach folgen im September die schwierigen EM-Quali-Spiele in Deutschland und gegen die Türkei sowie zum Abschluss im Oktober die Gastspiele in Aserbaidschan und Kasachstan.

Ludwig hält zu Constantini
"Ich spüre nicht mehr Druck als vorher. Wir wollen gewinnen, die Diskussion ist doch immer die gleiche", meinte Constantini vor dem Testlauf in Kärnten. "Das gehört zum Job dazu." Ob sein Vertrag verlängert werde, könnten nur Verbandschef Windtner und das ÖFB-Präsidium beantworten. "Wenn nichts Dramatisches passiert, werden wir die Qualifikation abwarten", hatte Generaldirektor Alfred Ludwig zuletzt in Klagenfurt erklärt.

Constantini nimmt es, wie es kommt. Ob der 56-Jährige, der seit März 2009 im Amt ist, innerlich bereits mit dem Job abgeschlossen hat, ist ihm nicht anzusehen. "In der deutschen Bundesliga sind alleine im Vorjahr zwölf Trainer entlassen worden", erinnerte Constantini. "Die leben auch noch." Ohnehin zähle derzeit nur die Partie gegen die Slowakei. "Die Sache ist nicht wichtig", betonte der Teamchef. "Wichtig ist nur das Spiel."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.