Filzmaier und Marathon

„Ich bin an meiner eigenen Dummheit gescheitert!“

Oberösterreich
17.09.2022 16:00

Seine politischen Analysen haben in Österreich Gewicht! Doch beim Linz-Marathon wird Peter Filzmaier am 23. Oktober gemäß seines Bubentraumes sportjournalistisch aktiv und co-kommentiert die 20. Auflage des Events auf ORF Sport+. Zuvor verriet der Laufsport-Enthusiat beim Kick-Off-Event im Oberbank Donauforum, welche Fehler er selbst einst beim Marathonlauf machte.

Auf ORF 2 analysierte er diesen Donnerstag (in einem aufgezeichneten Interview) in „Oberösterreich heute“ den Bundespräsidenten-Wahlkampf, „parallel“ referierte er beim Kick-Off-Event des Linz-Marathons im Oberbank Donauzentrum: Peter Filzmaier! Ist der Politikwissenschafter und „Krone“-Kolumnist doch begeisterter Läufer und wird am 23. Oktober die 20. Auflage des Linz-Marathons Co-kommentieren. „Sportreporter zu werden, war mein Bubentraum. Und die einzige Sportart, die ich wirklich verstehe, ist der Langstreckenlauf“, sagt der glühende FC-Barcelona-Fan.

Bei Skiunfall schwer verletzt
Bei einem Skiunfall zertrümmerte sich Filzmaier einst beide Ellbogen, so waren Tennis und andere Sportarten fortan tabu. „Viele Möglichkeiten blieben nicht übrig“, erinnert sich Filzmaier, der sich also dem Laufsport widmete. Was ihn am Marathon fasziniert? „Dass die lange Vorbereitungszeit und die Renneinteilung eine fast mathematische Genauigkeit in Verbindung mit Selbstdisziplin verlangen.“

Zwei Marathons gefinished
Im Halbmarathon brachte es Filzmaier auf eine beachtliche Zeit von 1:12 Stunden. Zwei Marathons finishte er - in jeweils deutlich über drei Stunden. „Eine schnelle Zeit bleibt leider eine Unvollendete in meinem Leben. Wobei ich teils an der eigenen Dummheit gescheitert bin“, ist der heute 55-Jährige selbstkritisch. Beispiel: „Beim Wien-Marathon schraubten die Intelligenten einmal wegen der hohen Temperaturen ihre Ziele zurück und liefen langsamer an als geplant. Klein-Peter war dafür nicht gescheit genug“, schmunzelt Filzmaier, der dann rund um Kilometer 30 völlig entkräftet aufgab. 

Heute ein „Hobbyjogger“
Heute bezeichnet sich der 55-Jährige als „Hobbyjogger“. Am meisten beeindrucken den Mann, der für Leichtathletik-TV-Übertragungen schon mal die Nacht zum Tag macht und der beim Vortrag in der Oberbank sein profundes Marathonwissen unter Beweis stellte, aber nicht die Spitzensportler: „Jeder, der in Linz oder anderswo die Laufstrecke, die er sich vorgenommen hat, schafft - egal in welcher Zeit - hat meine Bewunderung. Und deren Leistungsstreigerung binnen eines Jahres ist vielleicht viel größer als die Zusatzleistung eines Weltklasseläufers.“

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