Nach Salmonellen
Belgische Ferrero-Fabrik darf offen bleiben
Der Süßwarenhersteller Ferrero hat einen Ausbruch von Salmonellen an seinem belgischen Standort laut Behörden überwunden. Das Unternehmen erhielt am Freitag die endgültige Genehmigung, die Fabrik in Arlon geöffnet zu lassen.
Zunächst war das Werk nach dem internationalen Rückruf von „Kinder“-Schokoladenprodukten, die dort hergestellt wurden, nur vorübergehend und unter Auflagen wieder geöffnet worden. Mittlerweile habe Ferrero aber „alle Auflagen erfüllt, die wir vorgeschrieben hatten“, sagte eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde Afsca zur Nachrichtenagentur Belga. Streng kontrolliert worden seien etwa die Zutaten sowie die fertigen und halb fertigen Produkte.
Weiterhin unangekündigte Kontrollen
In den kommenden Monaten wird Afsca auch noch weiterhin unangekündigte Kontrollen durchführen. Ein Sprecher von Ferrero sagte, dass der Süßwarenhersteller viel gelernt und die Sicherheitsvorkehrungen verbessert hätte. „Wir sind natürlich froh, dass wir die endgültige Genehmigung für unsere Fabrik in Arlon wieder bekommen haben.“
Das Werk musste Anfang April schließen, nachdem sich - wie berichtet - Hunderte Salmonellen-Fälle in Europa auf dort produzierte Süßwaren zurückführen gelassen hatten. Später stellte sich heraus, dass bereits im Dezember Salmonellen dort gefunden worden waren, Ferrero die Behörden zunächst jedoch nicht informiert hatte. Im Juni durfte die Fabrik wieder für drei Monate öffnen.

















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