Flucht vor Polizei

Fußgänger musste sich mit Sprung vor Raser retten

Wien
16.09.2022 11:36

Mit einem Höllentempo ist ein Pkw-Lenker in der Nacht auf Freitag vor der Wiener Polizei geflüchtet und hat dabei einen Fußgänger sowie einen Radfahrer in Lebensgefahr gebracht. Bis nach Niederösterreich erstreckte sich die Verfolgungsjagd, bis es für den Raser Endstation hieß.

Der Autofahrer hatte am späten Abend gegen 22.45 Uhr an der Kreuzung Perfektastraße/Altmannsdorfer Straße die rote Ampel missachtet. Beobachtet wurde das von Polizisten, die den Verdächtigen daraufhin anhalten wollten.

Flucht mit bis zu 250 km/h
Der Fahrer stieg jedoch aufs Gas und raste davon. „Die anschließende Verfolgungsfahrt führte auf die A23 Richtung Norden, über Favoriten und die S1 in Richtung Schwechat“, berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich am Freitag. Dabei erreichte der Wagen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h.

Mit künstlich erzeugtem Stau gestoppt
Auf der Flucht wurde beinahe ein Radfahrer von dem Wagen erfasst, ein Fußgänger habe sich nur durch einen Sprung zur Seite retten können, so Dittrich weiter. Bis Höhe Fischamend in Niederösterreich erstreckte sich die Verfolgungsjagd. Dort gelang es weiteren alarmierten Polizeibeamten einen künstlichen Stau zu verursachen, sodass der Raser schließlich gestoppt werden konnte. Der 18 Jahre alte Serbe sei festgenommen worden. Im Pkw wurden Kennzeichen entdeckt, die sich als gestohlen herausstellten.

Todesfahrt am Ring, Frau starb
Erst vor wenigen Tagen war eine 48-jährige Frau am Wiener Ring ums Leben gekommen. Ihr Wagen war von einem weiteren Auto gerammt worden, nachdem dessen Lenker bei Rotlicht über die Kreuzung gefahren war. Der in Belgien wohnhafte Syrer durfte mittlerweile Österreich verlassen. Ermittelt wird gegen ihn weiterhin - wegen grob fahrlässiger Tötung.

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