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Der Sohn des „Löwen“

„Uns hilft niemand im Kampf gegen die Taliban“

Ausland
16.09.2022 08:00

Ahmad Massoud ist der prominenteste Widerstandskämpfer gegen die Taliban in Afghanistan. Aus Sicherheitsgründen ist er permanent in Bewegung. Anlässlich der Afghanistan-Konferenz in Wien traf die „Krone“ ihn zum Interview im Grand Hotel. Der 33-Jährige sprach über mangelnde Hilfe aus dem Ausland, das Vermächtnis seines Vaters und den Wunsch, wieder afghanische Luft zu atmen.

Ahmad Schah Massoud, der laut Legende 1989 die Sowjets im Alleingang aus Afghanistan warf, wurde 2001 von den Taliban ermordet. In seinen Sohn Ahmad Massoud setzen viele Afghanen die Hoffnung, er würde es dem Vater gleichtun, und den Feind, in dem Fall die Taliban, aus dem Land jagen. Wie lebt es sich mit der Bürde des Vaters, der ehrfurchtsvoll „der Löwe von Pandschir“ genannt wurde? „Er war Soldat, ich bin Politiker“, sagt der 33-Jährige im Gespräch mit der „Krone“. „Er hatte die Unterstützung des Westens. Uns hilft niemand.“

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