Die Zahl der Wolfssichtungen in Kärnten steigt. Betroffene Almbauern luden daher alle österreichischen EU-Mandatare in die Region, um eine Lösung zu finden - doch niemand kam.
Wölfe sorgen bei Kärntner Almbauern weiter für Aufregung, weil diese nicht wissen, wie sie ihre Kühe, Pferde oder Schafe schützen sollen, bzw. es finanziell nicht schaffen. Viele Betroffene würden zudem nicht verstehen, warum Wölfe einen derart hohen Schutzstatus in der EU genießen, obwohl ihr Bestand laut IOCN, also der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur, als stabil und somit ungefährdet eingestuft werde.
„Wölfe sind seit Jahren nicht mehr auf der roten Liste der bedrohten Tierarten“, sagt Sepp Obweger vom Kärntner Almwirtschaftsverein. Um darüber zu diskutieren, wollten die heimischen Almverbände die 19 österreichischen EU-Mandatare auf den Hochstadel nach Oberdrauburg einladen, damit sich diese vor Ort ein Bild über die Sorgen der Almbauern machen können – immerhin lebt dort auch das erste Kärntner Wolfsrudel.
Doch von den 19 Politikern wäre laut Obweger nur die steirische EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer bereit dazu gewesen.








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