Grünoase in Planung

Neue Ideen für den Welser Stadtpark aus Holland

Oberösterreich
10.09.2022 15:00

Eine ochrangige Delegation aus Wels besuchte drei Tage lang Amsterdam, um Inspirationen für die Errichtung einer Grünoase zu sammeln. Sie soll bis 2026 entstehen und rund 35 Millionen Euro kosten.

Die Planungen für die größte Investition der Stadt Wels seit Beginn der 1990er-Jahre sind angelaufen. Auf einem Teil des Messeareals sollen die alten Hallen abgerissen werden, rundherum um 35 Millionen Euro ein Stadtpark entstehen. Bevor die Ausschreibung für das Projekt das Rathaus verlässt, besuchten Bürgermeister Andreas Rabl, der gesamte Stadtsenat, Tourismusdirektor Peter Jungreithmair, Magistratsdirektor Peter Franzmayr und Stadtgartenchef Christoph Haslmayr Amsterdam und die Gartenbauausstellung Floriade in Almere. "Wir haben sehr viele Möglichkeiten gesehen, wie Räume der Behaglichkeit geschaffen werden können.

Eines hat sich klar gezeigt: Es gibt keinen Park ohne viel, viel Wasser“, fasste Rabl die dreitägige Reise in die Stadt mit insgesamt 40 großen Parks zusammen. Für ihn steht fest, dass die neue Grünoase in Wels völlig eingezäunt werden muss: „So können viele Probleme vermieden werden.“

Verbindung für Radfahrer als Fixpunkt
Diskussionen könnte auch das Thema Wege und deren Asphaltierung im Hinblick auf die Bodenversiegelung hervorrufen. In den Stadtpark-Plänen ist ein Fixpunkt eine West-Nord-Verbindung für Radfahrer. Ob die sehr nahe an der Traun oder eher nahe dem Zentrum errichtet werden soll, ist noch völlig offen. Apropos Radfahrer: In der niederländischen Metropole besitzen die 830.000 Einwohner rund 880.000 Räder. 58% der Amsterdamer treten regelmäßig in die Pedale, in Wels sind es 7%.

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