Viele neugierige Linzer trifft man dieser Tage an der Donaulände, kann man doch dort die monströsen Aufbauarbeiten für die Klangwolke beobachten. Beim „Krone“-Lokalaugenschein flitzten Jetski übers Wasser, wurden Schwimmwesten angeliefert und ein mysteriöser goldener Stein enthüllt. Am Samstag geht’s los!
Für Klangwolken-Produktionsleiter Wolfgang Scheibner ist es die intensivste Zeit des Jahres. Während des Interviews mit der „Krone“ klingelt unentwegt das Handy, denn unzählige Details müssen geklärt und viele Probleme „last minute“ gelöst werden: „Da muss ich jetzt kurz abheben, da geht es um ein fehlendes Teil beim Kran . . .“ Denn weil jede Klangwolke einzigartig ist, gibt es auch für einen langjährigen Profi wie Scheibner immer neue Herausforderungen: „Heuer waren die größte Challenge sicher die bis zu acht Tonnen schweren Schrottteile, die der Regisseur auf einem Boot angeordnet haben wollte. Das mussten wir mit Spezialkränen im Hafen abwickeln.“
„Mother Gilgamesh“ ist der Titel der diesjährigen Klangwolke, die am Samstag - präsentiert von der „Krone“ -, am Linzer Donauufer stattfindet. Für die Inszenierung werden drei riesige Boote benötigt: Eines mit einem 27 Meter hohen Turm, auf dem 17-Klettererpaare vom Linzer Alpenverein kraxeln und Florianer Sängerknaben zwischen acht und zwölf Jahren singen sollen.
Eines mit einem 200-Quadratmeter-LED-Würfel zur Videoeinspielung und einem riesigen goldenen Stein, auf dem umringt von Flammen Kampfszenen stattfinden werden.
Und eben das Boot mit den Schrottteilen, die eine dystopische Welt symbolisieren sollen. Dort gibt es die meisten, bis zu 800 Grad heißen Feuereffekte und bis zu zwölf Meter hohe Stichflammen. All das ist in Kombination mit der kräftigen Donau nicht ungefährlich, daher tragen fast alle Protagonisten Schwimmwesten, sind Sicherheitslinien auf den Booten eingezeichnet und befinden sich Rettungs- und Feuerwehrboote für den Notfall immer in der Nähe.
Es gibt noch viel zu tun für Scheibners Crew, bis dann am Samstag um 20.30 Uhr der erste Ton der Klangwolke ertönt...
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