Gesunde Beeren

Vitaminbombe Sanddorn wächst in Podersdorf am See

Burgenland
14.09.2022 11:00

Stefan und Tamara Pamer aus Podersdorf am See haben vor drei Jahren 1500 Sträucher mit den gesunden Beeren gepflanzt. Jetzt waren sie bereit für die erste Ernte.

Sanddorn, auch „Zitrone des Nordens“ genannt, ist für seinen hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt und wird als Nahrungsergängungsmittel genauso verwendet, wie für Kosmetikprodukte. „Sanddorn ist ein richtiger Vitamin-C-Booster. Schon drei Beeren decken den gesamten Tagesbedarf“, weiß Tamara Pamer zu berichten. Diese Pflanze habe das Pärchen gesetzt, weil es etwas anbauen wollte, dass es in unserer Region noch nicht gibt, was klimatisch aber auch hierher passt.

Verkauf an Bio Sandicca
Die Pamers ernten die kleinen orangenen Beeren dieser Tage und verkaufen sie dann an die Firma Bio Sandicca in der Steiermark. Die Produkte bekommen die Jung-Biobauern dann zurück. Denn ab 1. Oktober wollen sie mit ihrer kleinen „Naturnest Bio-Greisslerei“ durchstarten. Zu bekommen werden dort dann die Erzeugnisse aus Sanddorn genauso sein, wie die Eier ihrer eigenen Hühner, das Fleisch vom Salzochsen aus Illmitz oder Brot aus Kittsee.

Nachhaltigkeit wichtig
„Wir werden nur österreichische Bioprodukte vertreiben“, so die beiden. Bio-Fans sollen ihren ganzen Einkauf bei ihnen erledigen können. „Das ist auf alle Fälle nachhaltiger, als zu jedem Bauern extra fahren zu müssen“, sind sich die Pamers einig. Ihre Hühner leben in einem Freilauf-Stall.

Etwa 80 Stück tummeln sich da, Hühner und Hähne bunt gemischt. „Unsere Tiere sind alle aus eigener Nachzucht. Auch die Hähne dürfen bei uns überleben. Sie werden nicht, wie normalerweise, aussortiert und leben mit den Hennen zusammen auf der Weide.“ Die Eier sind grün, weiß und braun und schon allein deshalb ein Hingucker. Den guten Geschmack braucht man da gar nicht mehr extra zu erwähnen.

Oberste Priorität hatte dieser Tage aber die Sanddorn-Ernte. Diese ist übrigens gar nicht so einfach. Denn die Äste der Sträucher müssen samt Beeren abgeschnitten und dann schockgefrostet werden. Sonst gehen die kleinen Früchte nämlich nur sehr schwer vom Holz. 

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