Nach dem rätselhaften Absturz eines in Österreich registrierten und auf ein deutsches Unternehmen zugelassenen Flugzeugs in der Ostsee geht die fieberhafte Suche nach der „Geister-Cessna“ und ihren Insassen auch am Dienstag weiter. In den sozialen Netzwerken kursiert nun ein Video, das den Einsatz eines Kampfjets zeigt, der den Irrflug teils eskortierte.
Das Rätselraten rund um den Irrflug der in Österreich registrierten Cessna 551 geht weiter: Nachdem die Flugsicherung den Funkkontakt zum Flugzeug verloren hatte, stiegen Abfangjäger mehrerer Länder auf, um den Flieger abzufangen - doch keine Chance. Das Cockpit schien nach Angaben der Militärpiloten unbesetzt - von außen war schlicht niemand zu sehen.
Bange Momente in der Luft
Die bangen Momente wurden dabei offenbar auch von Nutzern in den sozialen Medien festgehalten. Ein dänischer Facebook-Nutzer teilte sein Video, das offenbar einen F-16-Kampfjet neben der wohl im Autopiloten fliegenden Maschine zeigt (siehe Facebook-Beitrag unten). Es könnte sich dabei um jenen Militärflieger handeln, der die Unglücksmaschine bis zu deren Absturz begleitete.
An Bord soll sich der „Faschingsnarr“ Karl-Peter Griesemann, Ex-Obmann der Blauer-Funke-Gilde und Freund des verstorbenen heimischen Gaudimachers Karl Moik, mitsamt seiner Familie befunden haben. Um 19.46 Uhr, fünf Stunden nach dem Start, stürzte der Jet vor Lettland in die Ostsee.
Möglicherweise Körperteile gefunden
Wie am Dienstag bekannt wurde, haben lettische Rettungskräfte bei ihrer Suche nach der Unglücksmaschine möglicherweise Körperteile im Meer gefunden. Der Chef des lettischen Seerettungskoordinationszentrums bestätigte im lettischen Radio den Fund, der nach Ventspils gebracht und der Kriminalpolizei zur Untersuchung übergeben worden sei.
Die Identität der Passagiere wurde noch nicht offiziell bestätigt. Zur Suche auf See werden Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes eingesetzt. Auch eine Drohne der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs war am Montag an den Arbeiten beteiligt. Bisher wurden nach Angaben der lettischen Behörden insgesamt elf Fragmente der Unglücksmaschine gefunden.








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