Der Ton in Bludenz wird rauer. Während die SPÖ weiterhin vehement mehr Personal für die Stadtpolizei fordert, ortet der ÖVP-Bürgermeister „billiges politisches Kleingeld“.
Die SPÖ Bludenz lässt nicht locker mit ihrer Forderung nach einer Personalaufstockung bei der Stadtpolizei. Vor allem geht es den Sozialdemokraten um eine Wiedereinführung des Nachtdienstes, der 2012 eingestellt wurde.
ÖVP-Bürgermeister Simon Tschann kann dem nichts abgewinnen. In keiner Gemeinde vergleichbarer Größe versehe die Gemeindesicherheitswache einen Nachtdienst. In der Alpenstadt gebe es immerhin noch den Wochenend-Tagdienst.
Die Behauptung der SPÖ, das Personal der Stadtpolizei werde gekürzt, stimmt nicht. Ganz im Gegenteil.
Bürgermeister Simon Tschann
Irritiert reagiert das Stadtoberhaupt auf die Behauptung der SPÖ, das Personal der Stadtpolizei werde gekürzt. „Darüber wurde nie gesprochen“, versichert Tschann. Ganz im Gegenteil, man habe die Stadtexekutive mit neuen jungen Polizisten gestärkt.
Das Klima in Bludenz scheint kälter zu werden
Dem SPÖ-Stadtpartei-Obmann Bernhard Corn wirft er deshalb vor, „billiges politisches Kleingeld“ aus diesem Thema ziehen zu wollen. Das politische Klima in Bludenz scheint jedenfalls kälter zu werden. Dennoch hält der Bürgermeister an seinem Vertrauen an eine gute Zusammenarbeit aller Fraktionen fest.
„Ich musste aber auch feststellen, dass das nicht immer so einfach ist“, nennt Tschann vor allem das Verhältnis zum „Team Mario Leiter“ kritisch. „Ich sehe von dieser Seite keinen Willen für eine gemeinsame Arbeit im Sinne der Bludenzer, sondern vor allem Populismus und parteipolitisches Geplänkel“, so sein Vorwurf.








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