Vor dem heißen Derby am heutigen Sonntag (14.30 Uhr) laufen WAC und Klagenfurt im Gleichschritt! Nur die Buchmacher haben einen klaren Favoriten. Pacult sieht beide Klubs hinter den Erwartungen, Wolfsberg hat wieder Selbstvertrauen getankt. Interessant: Es wird auch das Duell zwischen Hausmannskost und Multikulti!
Geht’s nach dem bisherigen Saisonverlauf deutet im heutigen Derbyknaller alles auf ein Unentschieden hin! Warum? Der Zehnte WAC empfängt den Neunten Austria Klagenfurt. Beide haben nach sechs Runden fünf Zähler am Konto Beide weisen mit minus 4 dieselbe Tordifferenz auf. Und beide haben jeweils einen Sieg, zwei Remis und drei Niederlagen zu Buche stehen. Mehr Gleichschritt geht gar nicht!
Derbys waren knapp!
Und auch letzte Saison waren alle vier Derbys eine hautenge Sache: Zweimal siegte Wolfsberg mit nur einem Tor Unterschied, einmal Klagenfurt, einmal gab’s ein Remis.
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Wie sehen es die Trainer?
„Es wird ein Duell auf Augenhöhe. Das sind für mich aber alle Partien – außer gegen Salzburg. Wir müssen jedenfalls Klagenfurts starkes Umschaltspiel unterbinden!“, betont WAC-Trainer Robin Dutt.
Sein Gegenüber Peter Pacult schlägt in dieselbe Kerbe. „Im Moment gibt’s keinen echten Favoriten. Denn Fakt ist, dass bisher beide Klubs den einen oder anderen Punkt zu wenig am Konto haben“, sagt der Klagenfurt-Coach.
Im Moment gibt’s keinen echten Favoriten. Denn Fakt ist, dass bisher beide Klubs den einen oder anderen Punkt zu wenig am Konto haben
Peter Pacult, Trainer Austria Klagenfurt
WAC bei Buchmachern Favorit
Nur die Buchmacher sehen es etwas anders: So ist Wolfsberg mit einer Sieg-Quote von 1.95 der klare Favorit, kriegt man für einen Klagenfurt-Triumph fast das Vierfache des Einsatzes!
Novak warnt vor Austria
Wolfsbergs Mike Novak warnt am Feld indes vor den „Violetten“: „Sie sind nicht mehr so passiv wie vorige Saison, zwingen einen früh zu Fehlern und kommen dann schnell über die Außen. Wir haben mit den letzten zwei Siegen aber Selbstvertrauen getankt.“ Klagenfurts Chris Cvetko sieht einen klaren Vorteil bei Wolfsberg: „In punkto Erfahrung sind sie uns durch ihre internationalen Auftritte einen Schritt voraus!“
Österreicher-Topf?
Interessant auch: Es wird auch das Duell Hausmannskost gegen Multikulti-Truppe! Denn Wolfsberg bietet heuer sieben Legionäre im Kader auf - nur Rapid (6) hat in der Bundesliga weniger. Auf der anderen Seite Klagenfurt: Mit ganzen 15 Ausländern - nur Salzburg (25) hat als Spitzenreiter mehr. Österreicher-Topf? Auf den setzt WAC weiter. Maximal sechs Legionäre dürfen ja auf dem Blankett stehen. Weil Neuling Bukusu noch lange kein Thema ist, geht sich’s aus. In Klagenfurt pfeift man auf die Kohle (zwischen 550.000 und 700.000 €!). „Das soll sich in Zukunft aber ändern“, sagt Sportchef Matthias Imhof.
Personell? WAC-Abwehrchef Dominik Baumgartner meldet sich fit, Klagenfurts Markus Pink trainierte gestern, will durchbeißen. Bei Kosmas Gkezos geht nichts.









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