Nach Lenzing-Schritt

Energiekrise: Die Fragezeichen werden größer

Oberösterreich
04.09.2022 13:00

Hohe Kosten für Gas und Co. zwingen nicht nur Lenzing zum Drosseln der Produktion. In Oberösterreich ist die Lage derzeit ruhig - auch bei Voestalpine, wo nächste Woche Vorstandssitzung steigt.

Die Lenzing AG meldet Mitarbeiter am Standort in Heiligenkreuz zur Kurzarbeit an und wird dort die Produktion stark zurückfahren, weil diese aufgrund der stark gestiegenen Gaskosten nicht mehr profitabel ist. Der russische Gazprom-Konzern nimmt die Gas-Lieferungen über die Nord-Stream-1-Leitung vorerst nicht wieder auf. Mit Arcelor-Mittal legt der größte Stahlproduzent der Welt in Deutschland Ende des Monats zwei Hochöfen vorübergehend still...

AMS-OÖ-Chef: „Keine Anfragen“‘
Diese drei Meldungen vom Freitag sorgen dafür, dass die Fragezeichen größer werden. Viele rätseln: Was kommt da nun auf uns zu? Müssen bald andere Unternehmen ebenfalls auf die Bremse steigen, weil die Kostensituation nicht mehr zu bewältigen ist? Beim Arbeitsmarktservice OÖ ist die Lage derzeit ruhig. Ob Firmen in unserem Bundesland aufgrund der Energiekrise wegen Kurzarbeit angeklopft hätten? „Wir haben diesbezüglich keine Anfragen“, sagt Geschäftsführer Gerhard Straßer.

Voestalpine zugeknöpft
Die Voestalpine gibt sich auf Nachfrage zugeknöpft und verweist auf Aussagen von Anfang August, in denen von einem „hohen aktuellen Auftragsstand“ die Rede war, aber auch davon, dass man „mit einer deutlichen Abkühlung der Konjunktur“ rechne. Nach einer kurzen Sommerpause steigt nächste Woche eine Vorstandssitzung.

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