02.08.2022 11:00 |

Wut über Nobelfriseur

Wienerin muss 266 Euro für ruinierte Haare zahlen

Einen Albtraum erlebte eine 35-Jährige bei einem Wiener Nobelfriseur. Durch eine falsche Färbetechnik wurden die Haare komplett ruiniert.

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Statt mit einer Traumfrisur verließ Tanja K. einen Nobelfriseur im 1. Bezirk mit kaputten Haaren. Kostenpunkt: 266 Euro. Aber von vorne.

„Bin extra nach Wien gefahren“
„Ich bin extra von St. Pölten nach Wien in die Innenstadt gefahren“, erzählt sie der „Krone“. Der Plan: der Balayage-Look. Dies ist eine spezielle Färbetechnik, die einen besonders natürlichen Look ermöglicht. „Ich sagte dem Chef persönlich, was ich wollte, und zeigte ihm zwei Beispielbilder“, schildert K. Und die Prozedur begann. „Als er fertig war, dachte ich, ich kriege einen Herzinfarkt. Ich hatte lauter dicke Balkensträhnen“, sagt die 35-Jährige. Dennoch bezahlte sie 266 Euro und ging. Doch der Ärger war zu groß.

Zweiter Besuch machte alles noch schlimmer
Sie fuhr wieder in den Salon, man bot ihr an, die Haare von einer Kollegin neu machen zu lassen. Doch diesmal wurde es noch schlimmer. „Meine Kopfhaut brannte beim Färben, ich bekam Pusteln.“ Die Haare sahen noch schlimmer aus.

Falsche Färbetechnik
„Ich ging zu einer Friseurin in St. Pölten, in der Hoffnung, sie könne noch etwas retten. Doch auch sie konnte nichts machen. Durch die falsche Färbetechnik ist mein Haar komplett kaputt“, sagt K. Also verlangte sie ihr Geld zurück. Doch davon wollte der Nobelfriseur nichts wissen, legte auf. Bis K.s Haare wieder gesund sind, wird es wohl noch länger dauern.

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