
„Ich hätte nicht einfach vorbeifahren können!“, erzählt Roland Palle, der Feuerwehrmann, der das lichterloh auf der Tauernautobahn brennende Fahrzeug der niederländischen Urlauberfamilie am Montagnachmittag noch rechtzeitig löschen konnte.
Filmreife Szenen spielten sich auf der A10 Richtung Salzburg am Montagnachmittag ab: Warum das Fahrzeug plötzlich zu brennen begonnen hat, ist noch nicht geklärt. Aber die Familie hatte Glück im Unglück. „Ich habe den Rauch schon von Weitem gesehen!“, schildert Roland Palle der „Krone“ die Situation.
Für ihn war klar: „Da konnte ich nicht einfach vorbeifahren, ich musste helfen!“ Denn der Mann ist nicht nur Mitarbeiter der Gemeinde Spittal an der Drau, sondern zufälligerweise auch Feuerwehrmann. Und nicht nur dabei hatte die Familie Glück.
„Habe immer 4000 Liter Wasser dabei!“
„Ich war gerade mit einem Kanalspülwagen auf der Rückfahrt von der Reparatur aus Oberösterreich, darin habe ich immer etwa 4000 Liter Wasser“, so Palle. Und die wurden auch dringend benötigt. Als Palle zum brennenden Fahrzeug gelangte, stand dieses schon in Vollbrand.
Die verzweifelte Familie versuchte zumindest den Wohnwagen noch zu retten. Sie koppelten die beiden Fahrzeuge voneinander ab. „Ich habe die Feuerwehr alarmiert und dann mit dem Löschen begonnen!“, erzählt der Alltagsheld. Er mache das ja nicht zum ersten Mal.
Im Kanalspülwagen habe ich immer etwa 4000 Liter Wasser dabei. Damit habe ich den Brand gelöscht!
Roland Palle, Feuerwehrmann und Mitarbeiter der Gemeinde Spittal
Es herrschte Explosionsgefahr
Das Auto sei nicht mehr zu retten gewesen, denn auch der Benzintank hatte schon Feuer gefangen und drohte zu explodieren. Der Vater und seine Töchter mussten ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht werden, Schlimmeres konnte aber durch das Eingreifen des Spittalers verhindert werden. „Ich bin froh, dass die Situation glimpflich ausgegangen ist!“, so Palle.
















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