
Bei dem Brandeinsatz am Wochenende im Höllengeburg waren auch Bergretter im Einsatz. Die „Krone“ har nachgefragt beim Chef der Bergrettung Christoph Preimesberger.
OÖ Krone: Herr Preimesberger, welche Aufgabe hatten ihre Kollegen beim Waldbrand am Wochenende in Ebensee?
Christoph Preimesberger:Die Feuerwehrmänner arbeiteten teilweise im absturzgefährdeten Gelände. Unsere Aufgabe war es, sie entsprechend zu sichern. Außerdem unterstützen wir auch beim Transport oder bei logistischen Fragen.
Aber auch abseits dieses Einsatzes haben die Bergretter aktuell viel zu tun?
Wir haben täglich im Schnitt einen bis drei Einsätze. Im Jahr kommen wir auf 540 bis 640 Einsätze. Die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren auf einem hohen Niveau eingependelt.
Wie sehr wurden in den vergangenen schönen Tagen die Berge in OÖ gestürmt?
Die Hitze führt dazu, dass die Leute eher am See sind, was natürlich auch vernünftig ist. Wir hatten nicht übermäßig viel zu tun.
Wenn Sie einmal zur Hilfe gerufen werden, was sind die Hauptgründe dafür?
Häufigste Unfallursache sind Stürze, Stolpern oder Umknicken. Danach kommen interne Notfälle. Bei rund zehn Prozent der Fälle müssen wir die Betroffenen aus einem senkrechten Gelände, etwa einem Klettersteig, mittels Seil retten. Zum Glück hatten wir heuer erst zwei tödliche Unfälle am Berg. Im vergangenen Jahr hatten wir leider 24 tödliche Unfälle.
















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