Hoch „Jürgen“ heizt vorm Start der beiden Fußball-Bundesligen am Freitag auch den Vollzeitballtretern ein! Bei Zweitligist FC Blau-Weiß Linz hatte bereits die Juni-Hitze selbst Ghana-Stürmer Paul Mensah leiden lassen! Und in Ried fodert der Chef-Pyhsio nun sogar ein Luxus-Kältebecken und damit kühleres Wasser . . .
Dienstagnachmittag im Trainingszentrum der SV Ried: Wie nach jeder Einheit stiegen die Spieler in die beiden mit Brunnenwasser gefüllten Nirosta-Kältebecken. Die Temperaturen darin: Knapp 13 Grad! „Weiter kriegen wir die derzeit nicht runter - das ist nicht optimal“, sagt Physio Peter Gebhartl, der erklärt: „Je kälter das Wasser, desto mehr ziehen sich die Gefäße zusammen. Damit verhindert man, dass bei Mikrotraumen und Überlastungen von Muskeln und Sehnen Flüssigkeit ins Gewebe ausläuft!“ Weshalb Gebhartl klubintern um den Kauf der bis zu 25.000 Euro teuren mobilen Kältebecken kämpft, die Ex-Ried-Coach Helge Kolvidsson von Island aus vertreibt. In denen kann Wasser bis auf sechs abgekühlt werden. „Erst versuchen wir aber, durch einen Umbau der vorhandenen Kältebecken dieser Temperatur nahe zu kommen“, will Sportchef Thomas Reifeltshammer die Klub-Kreditkarte noch nicht zücken.
Zeigt, wie die Hitze selbst Profi-Vereine beschäftigt!
Im Training Angst vor Sonnenbrand
„Bei unseren hellhäutigen Spielern wie Neumayr ist derzeit im Training sogar die Gefahr von Sonnenbrand immer wieder ein Thema“, erzählt Blau-Weiß-Linz-Coach Gerald Scheiblehner.
Die Hitze fühlt sich hier in Linz aufgrund der Luftfeuchtigkeit anders an
FC-Blau-Weiß-Linz-Stürmer Paul Mensah
Der vorm Zweitliga-Start am Freitag auswärts in Wien gegen Aufsteiger Vienna die tägliche Einheit von 10 auf 9.30 Uhr vor verlegt hat. Auch weil schon bei der letzten Hitzewelle im Juni selbst Ghana-Stürmer Paul Mensah geklagt hatte: „Es ist so heiß - das hab’ ich hier in Österreich noch nie erlebt!“ Unterschied zu seiner afrikanischen Heimat: „Die Hitze fühlt sich in Linz aufgrund der Luftfeuchtigkeit irgendwie anders an.“
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