Spielberg-Eklat

„Langsame“ Sicherheitsstaffel kontert Sainz-Kritik

Formel 1
15.07.2022 17:54

Nachdem Carlos Sainz seinen brennenden Boliden in Runde 58 des Formel-1-GPs in Spielberg abstellen musste, äußerte der Spanier scharfe Kritik am anwesenden Sicherheitspersonal. Dieses hätte sich zu lange Zeit gelassen, ehe sie zur Hilfe kamen, so der Spanier. Die Streckensicherung will das so jedoch nicht stehen lassen.

„Nach dem schrecklichen Unfall von Jules Bianchi 2014 wurden die Regeln der FIA bezüglich Bergungen und Interventionen auf der Rennstrecke drastisch verschärft. Ein Eingreifen ist nur nach Anweisung aus der Race-Control erlaubt“ zitiert „Motorsport-total.com“ eine Stellungnahme der Sicherheitsstaffel. Zudem hätten die Marsahls von ihrem Standpunkt aus keinen Blick auf den Wagen des Ferrari-Piloten gehabt.

Erst als es per Funk dazu aufgerufen wurde, Sainz Hilfe zu leisten, schritt das Personal folglich ein. Für einen weiteren Eklat hatte ein Marshal gesorgt, der seinen Feuerlöscher zu Boden gestellt hatte, anstatt ihn einzusetzen. 

„Im Großen und Ganzen gut reagiert“
Ein Feuerlöscher sei bei Bränden dieses Ausmaßes nicht ausreichend, erklärte die Sicherheitsstaffel. Aus diesem Grund hätte man sich dazu entschieden, ein Löschfahrzeug nachzuholen. „In dieser Ausnahmesituation - denn auch für uns ist ein Brand nichts Alltägliches - haben die Marshals im Großen und Ganzen gut reagiert. Wir hatten nach weniger als 30 Sekunden ein Löschfahrzeug vor Ort, mit dem wir einen sich schnell ausbreitenden Brand unter Kontrolle gebracht hätten“, verteidigte sich das Personal.

Sainz konnte seinen Ferrari Gott sei Dank ohne gröbere Verletzungen verlassen. Bitter: Auf Rang drei liegend hatte der 27-Jährige gute Chancen, auf dem Podium zu landen.

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