Wegen Motorbränden im Jahr 2018 startete die Staatsanwaltschaft München I ein Ermittlungsverfahren. Sechs Wochen nach den Hausdurchsuchungen bei BMW in München und im Werk in Steyr sichten die Beamten noch die sichergestellten Unterlagen.
Durchsuchung der Geschäftsräume in München und im Werk in Steyr! Mit dieser Meldung war die BMW-Gruppe am 1. Juni nach vorne geprescht. Der Fahrzeug-Hersteller hatte an diesem Tag Besuch von der Staatsanwaltschaft München I, die sich im Zuge einer Razzia Unterlagen und elektronische Daten sicherte.
Der Grund für die Hausdurchsuchungen liegt mittlerweile vier Jahre zurück: 2018 hatte es in Südkorea 39 Motorbrände bei BMW-Modellen und eine damit verbundene Rückrufaktion gegeben, die dem dortigen Verkehrsministerium zu lange dauerte. Die Asiaten hatten schließlich die deutschen Behörden um Mitarbeit gebeten. Kurios: Nach Abschluss der Verfahren in Korea haben die Münchner nun eigene Ermittlungen begonnen. Der von Alexander Susanek geführte Standort in Steyr ist zugleich das größte Motorenwerk des BMW-Konzerns.
BMW kooperiert mit den Behörden
Und jetzt? Sechs Wochen nach der Razzia sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I weiterhin voll im Laufen. Derzeit werden die bei der Durchsuchung sichergestellten Unterlagen und elektronischen Daten aufbereitet und gesichtet, heißt es. BMW hat seine Kooperation zugesagt.
















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