„Krone“-Ombudsfrau

Polizei rückte für Zustellung von Packerl aus

Ombudsfrau
15.07.2022 06:00

Zu einem Auffassungsunterschied kam es in Kärnten zwischen einem Postboten und einer Leserin im Zuge der Lieferung eines Pakets. Ein Fall, in dem schließlich sogar die Exekutive gerufen wurde.

Maria K. hat Anfang Mai bei der Post ein Paket an ihren in Deutschland lebenden Sohn aufgegeben. 18 Euro hat die Kärntnerin dafür bezahlt. Angekommen ist es nicht. „Meine Mutter hat bei der Post eine Nachforschung beantragt“, schilderte ihr zweiter Sohn. Eine Woche später wurde die Sendung schließlich zugestellt. Aber nicht in Deutschland. Sondern in Kärnten. An die Absenderin.

Exekutive rückte an
Der Postbote verlangte für die Aushändigung 20 Euro, was Frau K. nicht einsah. „Schließlich drohte der Postbote mit der Polizei. Meine Mutter nahm das Paket, ging ins Haus und versperrte die Tür“, so der Sohn weiter. Bald darauf rückte die Exekutive an. Die Beamten forderten die Pensionistin auf, 20 Euro zu bezahlen. Sonst werde Anzeige erstattet.

Ombudsfrau bat Post um Stellungnahme
Auf Anfrage bedauerte die Österreichische Post den Vorfall sehr. Die betreffenden Mitarbeiter werden entsprechend nachgeschult und dringend angehalten, auf die Kundenorientierung achtzugeben. Frau K. werde man sämtlich Kosten ersetzen. Dazu bekommt sie einen Gutschein. Warum das Paket in Deutschland nicht zugestellt wurde, weiß allerdings niemand.

 Ombudsfrau
Ombudsfrau
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).



Kostenlose Spiele