Der ehemalige Formel-1-Rennleiter Michael Masi und der Automobil-Weltverband FIA gehen getrennte Wege. Wie die FIA am Dienstag mitteilte, hat sich Masi dazu entschieden, zurück in seine australische Heimat zu ziehen, „um näher bei seiner Familie zu sein und sich neuen Herausforderungen zu stellen“. Der Verband bescheinigte dem 44-Jährigen aus Sydney in einer knappen Mitteilung „professionelles und engagiertes“ Arbeiten.
Masi hatte den Job nach dem plötzlichen Tod von Charlie Whiting im Jahr 2019 übernommen. Im Februar 2022 wurde er nach dem höchst umstrittenen Formel-1-Finale von Abu Dhabi Ende des vergangenen Jahres bereits von der FIA in seinem Amt abgesetzt. Damals hieß es noch, dass Masi ein neuer FIA-Posten angeboten werde.
Eklat in Abu Dhabi
Masi geriet nach den Vorfällen vom 12. Dezember 2021 schwer in die Kritik. Im letzten Rennen hatte er mit seinen Entscheidungen das finale Überholmanöver von Max Verstappen im Red Bull gegen Lewis Hamilton im Mercedes erst ermöglicht. Später tauchten in dem Zusammenhang Aufnahmen des Funkverkehrs zwischen Masi und dem Kommandostand von Red Bull auf, in dem vom Rennstall die unmittelbar danach praktizierte Vorgehensweise beschrieben wurde. Besonders Mercedes hatte sich über die Entscheidungen laut beklagt, da Hamilton so im Finale den WM-Titel an Verstappen verlor.








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