
Teures Gas oder auch Angst vor einem kalten Winter lässt die Menschen nach Alternativen suchen. All jene, die einen Kachelofen zu Hause haben, decken sich mit Brennholz ein, was die Nachfrage steigen lässt. Ein aus der Corona-Pandemie bekannte „Klopapier-Effekt“ heizt die Preise zusätzlich an.
Ein Raummeter Kaminholz für rund 180 Euro? Vor einem Jahr war das noch undenkbar und um die Hälfte zu haben. Aber aufgrund der Gaskrise erlebt Holz als Wärmelieferant eine exorbitant gestiegene Nachfrage, Brennholz ist in Baumärkten teils ausverkauft. Die Preise sind enorm gestiegen.
Nur trockenes Holz hat Heizwert
Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, appelliert nun an die Vernunft, Brennholz, vor allem frisch geschlägertes, nicht sinnlos zu horten: „Brennholz muss rund zwei Jahre in aufgespaltenem Zustand gelagert werden, um die gewünschte Trockenheit zu erlangen.“
Nachschub wird produziert
Das bedeutet, dass es gewisse Vorlaufzeiten gibt. Die derart gestiegene Nachfrage aufgrund der Russland-Ukraine-Krise war nicht absehbar. „Die Bauern, welche Brenn- bzw. Ofenholz produzieren, werken ohnehin schon seit dem Frühjahr auf Hochtouren, um die Nachfrage möglichst bald wieder komplett decken zu können“, beruhigt Waldenberger.
Nachfrage wird gedeckt
Für Stammkunden ist Ofenholz bei gestiegenen Preisen jedenfalls vorhanden. Was Neukunden anbelangt, kann es sein, dass zurzeit mit Wartezeiten für trockenes Ofenholz gerechnet werden muss. „Holz wird aber nachproduziert und es wird alles getan, um den Markt bedienen zu können. Indem Holz auf kleinere Stücke gespalten wird, kann beispielsweise der Trocknungsprozess etwas verkürzt werden und die schnellere Verfügbarkeit herbeigeführt werden“, erläutert Waldenberger.
















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