„Hätte sterben können“
Tourist filmt in Kirgistan Gletscher-Abbruch
Knapp eine Woche nach dem Gletschersturz in den Südtiroler Dolomiten, bei dem elf Menschen ums Leben gekommen sind, hat sich in Kirgistan ein ganz ähnlicher Vorfall ereignet. Ein britischer Tourist filmte am Juuku-Pass im Hochgebirge Terskej-Alatau, wie nach einem Gletscher-Abbruch eine gewaltige Lawine aus Eis und Schnee auf ihn zuraste und schließlich sogar mitreißt.
Laut Angaben von lokalen Medien wurde bei dem Vorfall, der sich bereits am Freitag ereignet hat, zwei der zehn Touristen - ein US-Amerikaner und neun Briten - leicht verletzt. Man habe gerade den höchsten Punkt der geführten Bergtour erreiche, als er sich von der Gruppe trennte, um zu fotografieren, erzählte Harry Shimmin der kirgisischen Nachrichtenagentur Akipress.
Schutz hinter einem Felsblock gesucht
Obwohl die Lawine aus Eis und Schnee auf ihn zuraste, sei er hinter einem Felsblock stehengeblieben, so der Brite. „Hinter dem Felsen war es, als wäre ich in einem Schneesturm. Als die Lawine kam und es dunkel wurde, als das Atmen schwer wurde, habe ich begriffen, dass ich sterben könnte“.
Shimmin hatte Riesenglück. Als es vorbei war, habe er bemerkt, dass er nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt sei und das Ganze völlig unverletzt überstanden habe, so der Brite. „Ich fühlte mich schwindelig. Ich wusste, dass der Rest der Gruppe weiter weg von der Lawine war als ich, und deshalb in Ordnung sein sollte“, schilderte er die dramatischen Momente. „Wenn wir auf unserer Wanderung fünf Minuten weiter gegangen wären, wären wir alle tot.“















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