Die Bernardgasse in Wien-Neubau soll in eine Wohnstraße umgebaut werden, die von Bäumen und nicht Parkplätzen gesäumt wird. Die ÖVP schlägt Alarm, der Bezirksvorsteher betont, man erfülle die Forderungen der Anrainer.
Wer innerhalb des Gürtels einen Parkplatz sucht, sollte Geduld mitbringen. Denn die begehrten Stellen sind rar. Im öffentlichen Raum des 7. Bezirks gibt es laut der Parkraumbilanz aus dem Jahr 2019 nur 3387 Stellplätze. Und davon sollen bald weitere 125 wegfallen. Die ÖVP schlägt Alarm. Grund ist der geplante Umbau der Bernardgasse in eine Wohnstraße. „Die Neupflanzung von Bäumen und Grünbereichen ist grundsätzlich zu begrüßen, allerdings müssen Parkalternativen geboten werden - die Autos sind trotzdem da“, kritisiert Landesparteiobmann Karl Mahrer.
Bezirk komme Wünschen der Anrainer nach
Derzeit sei das Projekt in der Detailplanung, der finale Entwurf komme im Herbst. „Zwar gab es eine Beteiligungsphase für Anrainer. Die Frage nach Parkmöglichkeiten blieb jedoch unbeantwortet“, ärgert sich Obfrau Christina Schlosser (ÖVP). Die Streichung der gesamten Parkplätze geschehe still und heimlich.
Günstige Garagenplätze und Carsharing
Das verneint das Büro von Bezirkschef Markus Reiter (Grüne): „Das ist ein Vorzeigeprojekt, was Beteiligung betrifft. Wir erfüllen den Wunsch der Bürger nach Verkehrsberuhigung.“ Bezüglich der Parkplätze sei bislang fast keine Beschwerde gekommen. „Zudem helfen wir bei der Suche nach günstigen Garagenplätzen und bauen Carsharing-Projekte aus“, so ein Sprecher.















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