25.06.2022 11:38 |

Ab 17.30 im Livestream

Krems oder Donau - wer macht den Aufstieg perfekt?

St. Pöltens Rekordspieler Michael Ambichl will den Kremser SC nach 15 Jahren endlich wieder zurück in die Ostliga führen. Doch Donau will da noch ein kräftiges Wörtchen mitsprechen. So einfach will man es Krems in Kaisermühlen nicht machen. Ab 17.30 Uhr gibt es das entscheidende Relegationsspiel bei uns im Livestream.

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Man muss oft zwei, drei Schritte zurück machen, um sportlich wieder glücklich zu sein", hatte Michael Ambichl vor knapp zwei Jahren nach seinem nicht gerade reibungslos verlaufenen Abschied von St. Pölten gemeint, um einige Monate später in Krems anzuheuern . . .

. . . wo er das gesuchte Glück offenbar auch fand. “Auf jeden Fall, es macht hier richtig Spaß.„ Nun soll sogar emotionale Freude daraus werden. Das Ende seiner ersten Landesliga-Saison, in der Ambichl auf sieben Treffer und 13 Assists kam, könnte heute mit dem Aufstieg in die Ostliga gekrönt werden. Ein Remis beim Wiener Stadtligaverein Donau würde dem KSC reichen, um nach exakt 15 Jahren wieder den Sprung in dritthöchste Leistungsstufe zu schaffen.

Die Tradition des Klubs aus der Wachau ist es, die Ambichl besonders bewegt. “In den letzten Wochen wurde sie richtig spürbar.„ Speziell bei der 7:1-Gala vorigen Samstag gegen Parndorf vor 2000 Fans. Da wehte ein Hauch großer Zeiten durch das Sepp-Doll-Stadion, wurden Erinnerungen wach. Etwa an den sensationellen Cupsieg 1988, oder an das Engagement von Stars wie Hans Krankl und vor allem Mario Kempes.

Ambichl wünscht sich, dass die Fankultur wieder auflebt. “Es erinnert mich vieles sehr an den SKN St. Pölten, als wir noch auf dem Voith-Platz spielten." Dort, wo 2008 jener Weg des mittlerweile 31-Jährigen begann, der ihn zum SKN-Rekordspieler (349 Pflichtpartien) machte.

Heute will er Krems auf eine neue sportliche Ebene heben. Spiel gegen den SV Donau, Anpfiff 17.30 Uhr, Schauplatz Kaisermühlen, ein ganz spezieller Blues . . .

Aber so einfach will sich Donau natürlich dem Kremser SC nicht geschlagen geben - wartet auf die Wachauer wohl ein heißer Tanz in Kaisermühlen. „Wir haben nichts zu verlieren, werden daher gleich voll attackieren“, gibt Jusic die Devise vor.

Nachwuchs ist Gold wert
Sohn Eddi Jusic (Vienna), Marko Nikolic (Viktoria), Felix Egger (Baden) und Anes Avdovic (Cro-Vienna) kommen nächste Saison, infrastrukturell wäre der Stadtligist für die Ostliga gerüstet: „Obwohl die alte Tribüne samt Holzbänken dringend erneuert werden müsste. Aber ich werde schon seit langer Zeit von der MA 51 ignoriert“, brummt Jusic.

Bis auf Goalie Joso Kobas, Hussein Bazzi und Piotr Pawlowski fanden alle Kicker aus dem aktuellen Kader den Weg über den eigenen Nachwuchs hoch in die Kampfmannschaft: „Das ist einmalig, macht mich extrem stolz!“

Hannes Steiner
Hannes Steiner
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