19.07.2011 17:58 |

Gauner-Trio in Haft

Auch Österreicher betroffen: Gold mit Falschgeld bezahlt

Ein Schlag gegen die Falschgeld-Szene ist der Polizei im Norden Italiens gelungen: Zwei Brüder und ein Komplize sollen von wohlhabenden Opfern kiloweise Gold gekauft, dieses aber mit Falschgeld bezahlt haben. Auch ein Österreicher ging den mutmaßlichen Betrügern auf den Leim und soll rund 300.000 Euro verloren haben. Das Trio wurde nun von der Polizei verhaftet, dabei wurden Blüten um 20 Millionen Euro sichergestellt.

Gold ist derzeit gefragt wie noch nie, und das machte sich das Trio aus Rom offenbar zunutze. Die Verdächtigen, der 32-jährige Gianni R. sowie die Brüder Julius und Pavle M. im Alter von 28 und 30 Jahren, sollen bei wohlhabenden Händlern vorgegeben haben, das Edelmetall zu tollen Konditionen erwerben zu wollen.

Die mutmaßlichen Betrüger traten dabei höchst seriös auf und empfingen ihre gutgläubigen Opfer bei den Geschäftstreffen in Luxushotels in ganz Europa. Dort soll das Trio Testkäufe eingefädelt und sich so das Vertrauen erschlichen haben.

Oberster Geldschein zur Tarnung echt
Was die Geschädigten nicht wussten bzw. meist zu spät erkannten: Die Käufer bezahlten mit Falschgeld – einzig die obersten Scheine der Geldbündel waren zur Tarnung echt. Der Österreicher, ein Franzose sowie ein Slowene, der die Ermittlungen schließlich ins Laufen brachte, sollen so jeweils rund 300.000 Euro verloren haben. Als nun die Handschellen klickten, staunten die Beamten nicht schlecht: Sie fanden bei den Verdächtigen rund 85.000 gefälschte Banknoten im "Wert" von 20 Millionen Euro.

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