Schockerlebnis für eine in Wien lebende Kärntnerin. Nathalie Zechner war in der Nacht auf Dienstag auf einem Schleichweg am Stadtrand von Wien mit ihren drei Hunden spazieren, als plötzlich ein Auto nahte und die Frau samt ihrem Chihuahua niederfuhr. Der Lenker beging noch dazu Fahrerflucht.
„Ich stand auf einem Bankett An der Schanze und telefonierte mit einer Freundin. Meine Chihuahua-Hündin war dicht bei mir, meine beiden anderen Hunde an der Flexileine im Feld. Das Auto kam von hinten. Ich dreht mich noch um und schützte mit einem Bein meinen kleinen Hund. Der Lenker erfasste uns mit seinem silbernen, kleineren Pkw, ich stürzte, raffte mich auf und konnte noch an die Scheibe des Autos klopfen, damit er stehen bleibt, denn meine kleine Suki war blutüberströmt“, berichtet die Klagenfurterin Nathalie Zechner die dramatischen Erlebnisse.
Unfall-Lenker einfach weggefahren
Im Auto befanden sich der Lenker, etwa um die 60 Jahre alt und zwei Frauen. „Die eine Frau hat nur geschrien, gib Gas, und weg waren sie“, so Zechner. Drei Burschen, die des Weges kamen, halfen der leicht verletzten Frau. „Ich musste so schnell wie möglich in die VetMed, um meiner Hündin zu helfen. Mein verletztes Bein spürte ich gar nicht im Schock“, berichtet die junge Frau weiter, die selbst auf der Veterinärmedizinischen Uni-Klinik in Wien arbeitet. Mit dem Taxi ging es dann in die Tierklinik, wo Suki versorgt wurde.
Die kleine Hündin hat beide Vorderbeinchen gebrochen und schwere Hautabschürfungen durch die Reifen. Nathalie Zechner erstattete erst nach der Versorgung ihrer Hündin Anzeige bei der Polizei. Erst dann begab sie sich ins Krankenhaus. Ihr Bein hatte zum Glück nur Abschürfungen. „Mir war am wichtigsten, meiner armen Hündin zu helfen. Sie wird lange brauchen, bis sie sich von den schweren Verletzungen erholt. Falls irgendwelche Zeugen Angaben machen können, mögen sie sich bitte bei der Polizei melden“, hofft die gelernte Tierpflegerin, die seit vier Jahren in Wien lebt.
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