Grün-Politiker mahnt

„Mehr Sonnenstrom ist möglich“

Oberösterreich investiert zu wenig in den Ausbau von Sonnenstrom (Photovoltaik) – insbesondere auf den landeseigenen Gebäuden: Das meint, wie berichtet, der Landesrechnungshof. Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) rechnet jetzt vor, dass auch Haushalte vom Ausbau profitieren könnten.
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Drei Gigawattstunden beträgt derzeit die Photovoltaik-Kapazität auf den Landesbauten. Das ist zu wenig, meint der Landesrechnungshof – er empfiehlt eine Verfünffachung bis zum Jahr 2030. Dafür solle das Land 24 Millionen Euro zusätzlich in die Hand nehmen. Ob die Verantwortlichen dem Rat folgen, ist fraglich: Aus einer im Vorjahr groß angekündigten „Solaroffensive“ mit zehn PV-Anlagen auf den Dächern der Landesspitäler ist bis heute nichts geworden – wir berichteten.

Auch Haushalte würden profitieren
Dabei würden nicht nur Umwelt und Klima, sondern - angesichts der aktuellen Energiekrise - auch zahlreiche Bürger vom PV-Ausbau auf Landesgebäuden profitieren, sagt Kaineder: „Alleine am Dach des Landesdienstleistungszentrums am Linzer Hauptbahnhof wäre die Errichtung eines 6000 Quadratmeter großen Sonnenkraftwerkes möglich. Mit derzeitiger Technik könnte damit der Stromverbrauch von 300 Haushalten gedeckt werden“, rechnet er vor. Und der Umweltlandesrat fordert seinen Regierungskollegen Energielandesrat Markus Achleitner (ÖVP) zum Handeln auf, erst recht angesichts der rasant steigenden Energiepreise.

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