01.04.2022 21:26 |

Krieg in der Ukraine

Baerbock: Putin glaubt seine eigenen Lügen

Tag 37 im Krieg Russlands gegen die Ukraine: Hier finden Sie die wichtigsten Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.

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Das Wichtigste vom 1. April in aller Kürze:

  • Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, mit Lügen und Falschinformationen in den Krieg gegen die Ukraine gezogen zu sein. „Dieses falsche Narrativ, das er der Welt erzählt, glaubt er offensichtlich auch selbst“, sagte die Grünen-Politikerin in einem CNN-Interview.
  • Der Konvoi des Internationalen Roten Kreuzes, der Einwohner aus dem umkämpften Mariupol bringen sollte, kehrt um. Laut der Hilfsorganisation wurden unbedingt notwendige Sicherheitsgarantien für eine Evakuierung nicht eingehalten. 
  • Das ukrainische Verteidigungsministerium will einen möglichen Luftschlag auf ein Öldepot in Russland „weder bestätigen, noch dementieren“. Man wehre die Aggression ab und sei nicht für alle „Fehlkalkulationen“ Russlands verantwortlich, erklärte ein Sprecher.
  • Der russische Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin hat der österreich-russischen Opernsängerin Anna Netrebko Verrat vorgeworfen. „Die Stimme ist vorhanden, aber kein Gewissen“, schrieb er auf Telegram. 
  • Laut NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ziehen sich russische Einheiten nicht zurück, sondern positionieren sich neu. Erwartet wird, dass Putin nun auf Ermüdung und Verunsicherung bei den Ukrainern setzt. 

Die Militäroffensive Russlands in der Ukraine ist der vorläufige Höhepunkt eines über Jahre lodernden Konflikts. Eine Chronologie der Ereignisse finden Sie hier.

Hilfe für die Kinder in der Ukraine
„Die Caritas betreut Tausende Kinder und Familien im Land, nicht erst seit gestern, sondern oft schon seit vielen Jahren“, so Caritas-Präsident Michael Landau. Als „Krone“ setzen wir wieder auf das große Herz unsere Leserfamilie und haben gemeinsam unsere neue Aktion ins Leben gerufen: Die „Krone“ hilft - Aktion für Kinder in der Ukraine.

Mit 25 Euro spenden Sie ein Nothilfepaket für Menschen vor Ort

Kennwort: Krone hilft Ukraine

Erste Bank

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IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560

Online-Spenden: www.krone.at/krone-hilft und www.caritas.at/ukraine

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