Emotionaler Abschied

Arnautovic von Fodas Ankündigung „geschockt“

Marko Arnautovic sprach von einem Schock. Mit einem Rücktritt von Trainer Franco Foda, der nach dem Spiel gegen Schottland am Dienstag (20.45 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) seine Tätigkeit beim ÖFB beenden wird, hat der Stürmer-Routinier offenbar nicht gerechnet. „Wir sind auch geschockt, es war keine Besprechung ausgemacht heute“, schilderte der 32-Jährige.

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„Wir müssen die Entscheidung respektieren - vom ÖFB und vom Trainer.“ Arnautovic habe ein sehr gutes Verhältnis zu Foda. „Die Zeit mit dem Trainer war für mich persönlich überragend. Wir haben immer sprechen können, es ist nicht immer nur um Fußball gegangen. Es zeichnet ihn aus, dass er immer Charakter gezeigt hat. Ich wünsche ihm alles, alles Gute“, so der Bologna-Profi.

Mit seiner Entscheidung hoffe Foda, dass nun Ruhe einkehre. Er wollte sie seinen Spielern noch vor dem Schottland-Spiel mitteilen, weil sich danach sehr schnell alle wieder zu ihren Klubs verabschieden. „Es war von meiner Seite sehr emotional“, betonte Foda. „Es war für mich eine große Ehre, hier als Deutsch-Österreicher, als der ich mich bezeichnen würde, mal als Nationaltrainer tätig zu sein - in dem Land, ich dem ich lebe, in dem ich mich sehr wohlfühle.“

„Meine Karriere ist noch nicht beendet“
Die Erfahrung als Nationaltrainer sei für ihn „extrem wichtig“ gewesen, versicherte Foda. Es sei etwas komplett anderes als Vereinstrainer. Welchen Weg er in Zukunft einschlagen will, ließ der Ex-Verteidiger offen. „Meine Karriere ist noch nicht beendet“, sagte Foda über seine Trainerlaufbahn. Vorerst müsse er aber „alles einmal sacken lassen, alles reflektieren“. Sein geplanter erster Schritt: Nach dem Schottland-Spiel mit Freunden einige Tage auf Urlaub zu fahren.

krone Sport
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