24.03.2022 12:50 |

Klagenfurts Ostermarkt

Mutiger Corona-Weg sorgt für tolle Tourismuszahlen

Nach zwei Jahren Coronapause soll der Ostermarkt von 31. März bis 16. April 75.000 Besucher anlocken: Das größte Osternest der Welt, 30 Aussteller, Osterspiele oder ein Palmeselumzug bieten ein buntes Programm. Entschieden ist ein anderes Projekt: Der Gastgarten beim Illy-Cafe muss zurückgebaut werden.

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Das Leben nimmt wieder Fahrt auf, am Neuen Platz werden 30 Fieranten ausstellen. „Wir erwarten auch viele Gäste aus Italien“, sagt Tourismuschef Helmuth Micheler. „Wir haben bei den Übernachtungen bereits die Zahlen von 2019 erreicht. Im Februar nächtigten 16.000 Touristen in Klagenfurt, im März 19.000. Wir starten derzeit die Werbekampagnen in Italien, Deutschland und Slowenien. Von vielen Gästen gab’s positive Rückmeldungen. Allen hat es gefallen, dass die Stadt Klagenfurt alles unternommen hat, um das Leben in der Covid-Zeit mit vielen Veranstaltungen aufrecht zu erhalten.“

Der Ostermarkt, der übrigens von Markus Geiger kreiert wurde, bietet ein buntes Programm.

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Wir haben einen mutigen Weg gewählt, das gibt uns Rückenwind. Wir müssen beim Neustart nicht von null beginnen.

Bürgermeister Christian Scheider

Impuls für die Innenstadt
Die Palette reicht von Palmbuschenbinden, Fastensuppenessen, Harfenmusik, Speisensegnung bis zur Auferstehungsfeier. Der Neue Platz soll sich in eine Frühlingsoase verwandeln. „Der Ostermarkt ist ein wirtschaftlicher Impuls für die Innenstadt“, betont JVP-Obmann Julian Geier.

Auch ein Osterzirkus ist dabei
Für die Kinder gibt es im Ricos Osterzirkus Zauberer, Akrobaten und einen Clown. Dazu wird am Neuen Platz das größte Osternest der Welt mit einem Durchmesser von 23 Metern und drei Meter hohen Ostereiern aufgebaut. Geöffnet ist der Markt von 31. März bis 16. April von 9 bis 19 Uhr, am Karsamstag bis 13 Uhr.

Illy-Gastgarten wird zurückgebaut
Entschieden ist der Streit um den Gastgarten beim neu eröffneten Illy-Cafe. Bei einer Besprechung im Rathaus wurde fixiert, dass der Gastgarten zurückgebaut werden muss. Bei der Bauweise wurde im Vorjahr übertrieben, der Gastgarten fällt zu üppig aus. Umliegende Gastwirte erhoben dagegen Einspruch. Die Details über die neue Variante werden gerade mit der Stadtplanung ausgearbeitet.

Christian Tragner
Christian Tragner
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