Vorerst sorgt noch Wüstenstaub für eher gedämpfte Sicht, doch bald ist es mit dem „körnigen Spuk“ auch wieder vorbei. Zeigt sich bereits am Wochenende mehr und mehr die Sonne, wird ab Mitte der kommenden Woche auch bei den Temperaturen der Frühlings-Turbo gezündet. Es winken 20 Grad und viel Sonnenschein. Doch es gibt auch Schattenseiten ...
Zweigeteilt bleibt es bei den Temperaturen zunächst noch am Wochenende: Lassen sich die sonnigen Tage im Westen Österreichs bei bis zu 15 Grad genießen, muss man sich im Osten mit weniger begnügen. Mehr als zehn Grad lassen einfließende kühle Luftmassen leider nicht zu.
Der Frühling kommt in Fahrt
Ausgleichende Gerechtigkeit bietet allerdings die neue Woche. Von Tag zu Tag klettert die Thermometermarke im gesamten Land sukzessive nach oben. Liegen die Temperaturen am Mittwoch verbreitet bei 15 Grad, beschert einsetzender Föhn am Donnerstag der Alpennordseite laut Prognose der Unwetterzentrale erstmals wieder 20 Grad. Viel ändert sich daran auch in den Tagen darauf nicht. Der Frühling bleibt im Land, und präsentiert sich warm und mit viel Sonnenschein.
Trockenheit: Erschreckendes Defizit im März
Doch wo bekanntlich Licht ist, da auch Schatten: Denn weiterhin ist kein Niederschlag in Sicht. „Das kräftige Hoch hält auch kommende Woche alle Fronten vom Alpenraum fern, die markante Trockenheit verschärft sich somit weiter“, so Meteorologe Konstantin Brandes. Erschreckend deutlich das Ausmaß des Defizits: Im März betrage dieses verbreitet „90 bis 100 Prozent“. Bis auf Wien würden derzeit alle Landeshauptstädte „auf den trockensten März ihrer jeweiligen Messgeschichte“ zusteuern, erklärte Brandes.
Sahara-Staub hat Einfluss auf Schneeschmelze
Mit der Wärme wird damit auch dem Schnee der Garaus gemacht, doch nicht nur die Temperaturen alleine setzen der weißen Pracht auf den Bergen zu. Denn hier mischt auch der Sahara-Staub mit, der sich auf Eis und Schnee abgelagert hat. Werden auf hellen Oberflächen die Sonnenstrahlen reflektiert, haben die dunkleren Sandkörner den gegenteiligen Effekt. Sie absorbieren sie, wodurch sich Schnee und Eis schneller erwärmen und das Schmelzen beschleunigen.











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