Im Ortsgebiet

Raser und Lkw: Schärfere Kontrollen gefordert

Burgenland
15.03.2022 09:30
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
In der verkehrsgeplagten Gemeinde Breitenbrunn rumort es bereits länger aufgrund der Vielzahl an Autos, die jeden Tag durch den Ort rollen. Nun macht sich die Grüne Gemeinderätin Rosi Grosz für schärfere Kontrollen bei der Geschwindigkeit als auch bei den Lkw stark.

Die B50 verbindet Eisenstadt mit Parndorf und damit auch die Transitrouten A3 und A4. Breitenbrunn liegt dazwischen. Die Strecke ist eigentlich für Lkw gesperrt, außer es handelt sich um Ziel- und Quellverkehr. Laut Grosz halten sich aber nicht alle an die Vorgaben.

Zu milde Behandlung?
Sie schätzt, dass es sich bei etwa zehn bis 15 Prozent der Schwerlaster um Mautflüchtlinge handelt. Doch Kontrollen gebe es kaum, sieht sie die Polizei mehr gefordert. Die Grüne ortet auch eine zu milde Behandlung von Temposündern. Erst ab 65 km/h hätten Raser im Ortsgebiet etwas zu befürchten, behauptet Grosz. Auch hier fordert sie strengere Maßnahmen.

Die Polizei entgegnet, dass es durchaus regelmäßige Kontrollen des Schwerverkehrs gebe. Dass erst ab Tempo 65 gestraft werde, kann man nicht bestätigen. Die Toleranzen bei den Messungen betragen drei bis fünf km/h, heißt es.

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