Sie nennt es den „Magnetismus ihres Herzens“, dass sie weiter gesucht und somit auf ihren persönlichen Helfer aus dem Wald gestoßen ist. „Ich habe gelesen, dass Pechsalben gegen meine Schmerzen helfen könnten und wollte das natürlich probieren. Nun ja, es hat geholfen. Ich bin immer schon gerne in den Wald gegangen, also war der nächste klare Schritt, dass ich selbst sammeln und zu experimentieren anfange“, so Tröstner.
„Pech“ ist übrigens ein anderes Wort für Baumharz. Bei ihr gibt es nur „Wildsammlung“, sprich sie nimmt nur Harz, das der Baum schon selbst abgegeben hat. Sie verletzt die Rinde dafür nicht. „Der Baum sondert Harz ab, wenn er verletzt wird“, erklärt Tröstner. Pechsalben herzustellen ist laut der Oberwarterin „eine grandiose Patzerei“, macht ihr aber immer große Freude. Nach diversen „Schmierproben“ in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis wurde die Nachfrage nach der Salbe größer.
Deshalb hat sie sich mittlerweile das benötigte Sicherheitszertifikat geholt und vertreibt das Produkt unter „Mein Pech, dein Glück“. Ihre Kunden verwenden das Naturprodukt bei Wunden, Gicht, Gelenkbeschwerden, als Zugsalbe, zur Wundbehandlung, aber auch bei Husten oder Halsweh. „Ich bin fasziniert wo mein Pech überall wirkt“, freut sich die Oberwarterin über die vielen positiven Rückmeldungen ihrer Kunden.










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