Die Pfahlbauten im Keutschacher See sind in Gefahr - und zwar aufgrund von Laichplätzen der Zander. Taucher rücken nun aus, um das UNESCO-Welterbe zu schützen.
Die natürliche Erosion, Bootsverkehr, Fischerei und sogar laichende Zander gefährden die seit 6000 Jahren im Keutschacher See verborgene, urgeschichtliche Siedlung. „Die Zander lieben diesen Bereich. Sie legen dort ihre Eier ab, auf welche die Männchen dann achtgeben“, sagt Pfahlbauten-Managerin Lieselore Meyer. „Durch das Freiwedeln der Laichgruben richten die Fische jedoch großen Schaden an. Daher gilt es, das Welterbe zu schützen.“
Zweiwöchiger Einsatz
Taucher werden zwei Wochen am Keutschacher See im Einsatz sein, um die Pfahlbauten mit Basaltdecken zu schützen. Unterwasserarchäologe Henrik Pohl: „Um dem Zander Laichplätze anzubieten, werden wir auf den Abdeckungen aus Naturfaser gebaute Nester platzieren. Diese entsprechen wie die Abdeckmatten dem Gewässerschutz.“
Interessierte können am 23. März (14 bis 16 Uhr) den Wissenschafter Pohl und Managerin Meyer beim Seebistro Carpe Diem dazu befragen.









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