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Land will bei Verträgen mit Hebammen nachbessern

Vorarlberg
17.02.2022 17:50

Zwar kann derzeit nicht von einem Mangel an Hebammen in Vorarlberg gesprochen werden, doch werden in den kommenden Jahren viele Geburtshelferinnen in Pension gehen. Um möglichen Engpässen entgegenzuwirken, sollen die Rahmenbedingungen verbessert werden.

Insgesamt arbeiten derzeit 141 Hebammen im Vorarlberg, weit weniger allerdings haben einen Vertrag mit der Österreichischen Gesundheitskassa (ÖGK). Von den acht Vertragsstellen sind momentan nur fünf besetzt. Die Kassenverträge wurden in der Vergangenheit bereits verbessert, nun soll laut Christoph Jenny, dem Vorsitzenden des Landesstellenausschusses der ÖGK in Vorarlberg, noch einmal nachgebessert werden.

Nicht für alle leistbar
Für Bernadette Brieskorn vom Hebammengremium, ist die Sache klar: Die Vertragstarife seien in ganz Österreich einheitlich. Eine Hebamme im Burgenland würde aber wegen der dort niedrigeren Lebenserhaltungskosten besser mit der Entlohnung zurechtkommen als eine Kollegin in Vorarlberg. Zudem müsse sichergestellt werden, dass Frauen in Vorarlberg jene Betreuung bekämen, die sie auch verdienen würden. Nicht jede könne sich eine Wahlhebamme leisten.

Auch die Idee eines Geburtshauses und von Praxisplätzen während der Ausbildung soll wieder aufgegriffen werden.

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