27.01.2022 16:03 |

Rund 45 Millionen

Breitbandinitiative: Glasfasernetz wird ausgebaut

Die Breitbandinitiative in Kärnten wird fortgesetzt. Sieben weitere Gemeinden werden an das Glasfasernetz angeschlossen. Und das, obwohl das Interesse am superschnellen Internet nicht übermäßig hoch ist. Im Görtschitztal hat sich erst jeder dritte Haushalt oder Betrieb für einen Anschluss angemeldet.

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„Es ist der nächste große Schritt für schnelles Internet in Kärnten“, erklärt Technologiereferentin Gaby Schaunig. Das neue Projekt soll die Gemeinden Bad Bleiberg, Nötsch, Hermagor, Kötschach-Mauthen, Oberdrauburg, Irschen und Lavamünd mit dem superschnellen Breitbandinternet versorgen. „Seit Jahren investiert die Kelag in den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in Kärnten“, erklärt Kelag-Vorstand Manfred Freitag.

Der Energieanbieter wird im Rahmen dieser neuen Breitbandinitiative mehr als 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. In das Großprojekt werden 45 Millionen Euro investiert – die von Land, Bund und Kelag aufgebracht werden. „Der Baustart wird im Frühjahr erfolgen“, sagt Peter Schark von der Breitbandinitiative: „Am Ende können rund 14.000 Nutzungseinheiten versorgt werden.“

Um eine ähnliche Situation wie im Görtschitztal zu verhindern, wollen die Verantwortlichen rechtzeitig versuchen, das Interesse an dem Angebot zu wecken. „Wir werden in den kommenden Tagen mit den Bürgermeistern reden, damit wir rasch mit der Vermarktung beginnen können“, sagt Freitag, der auch seine Vertriebsmitarbeiter ausschicken wird, damit sie das schnelle Internet bewerben.

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