Langzeitprojekt

Als Ersatz-Wald: LASK muss 15.000 Bäume pflanzen

Bundesligist LASK muss 15.000 Bäume pflanzen! Gut nur, dass Generalsekretär Gernot Fellinger zumindest mit seinem Christbaum keine Arbeit haben wird ...

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Ein Fußball-Traditionsklub soll rund 15.000 Bäume setzen! Gibt’s das? Selbst Rudolph, das Rentier, wird da wohl erst einmal skeptisch seine rote Nase rümpfen.

Doch ja, es stimmt!
Allen voran LASK-Generalsekretär Gernot Fellinger schlägt sich aktuell nicht nur mit dem eigenen Christbaum herum, sondern mit anderen 15.000 Bäumen. Exakter: Mit Rotbuchen, Stileichen, Traubeneichen und Lärchen. Das aber natürlich nicht nur ums Fest, sondern als Langzeitprojekt. „Wir und der FC Juniors OÖ hatten vor vier Jahren unser Trainingszentrum erweitert und dafür 21.000 Quadratmeter bestehenden Wald roden müssen. Was uns unter der Auflage erlaubt worden ist, dass wir dafür 28.000 Quadratmeter aufforsten“, erklärt Fellinger. Was für den schwarz-weißen Baumexperten aber leichter gesagt als getan ist.

…a) Dürfen die rund 15.000 nötigen Bäumchen nur in einem genau definierten 5,4-km-Radius gepflanzt werden.
…b) Darf der Abstand 2 x 1,5…m nicht überschreiten.
…c) Kommen dafür nicht alle verfügbaren Grünflächen in Frage, sondern nur ganz bestimmte Böden.
…d) Bedarf es der Zustimmung der Grundstückseigentümer bzw. des Forsttechnischen Dienstes der BH Linz-Land.
…Und e) geht das ziemlich ins Geld. Was auch zeigt, dass bereits die erste vorsichtige LASK-Kostenkalkulation bei 619.960 € gelegen war – und inzwischen stark angewachsen ist

Komplizierte Sache
„Es ist alles sehr komplex“, stöhnt Fellinger, der aber dafür zumindest vorm Heiligen Abend mit seinem eigenen Christbaum nicht viel Arbeit hat: „Den putzt nämlich zu 99,9 Prozent meine Frau Gabi auf“

Georg Leblhuber
Georg Leblhuber
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