18.12.2021 09:53 |

Katastrophe in Japan

Mutmaßlicher Klinik-Brandstifter war Patient

Der Mann, der als möglicher Verursacher für den Brand in einer psychiatrischen Klinik in der japanischen Metropole Osaka mit 24 Toten gilt, befindet sich Medienberichten zufolge in einem kritischen Zustand. Der Sender NHK berichtete am Samstag unter Berufung auf Polizeikreise, dass der 61-Jährige früher Patient der Klinik war und nun in einem Krankenhaus behandelt wird. Die Polizei ermittelt demnach wegen Brandstiftung.

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Ermittler untersuchen demnach ein kleines Feuer in der Wohnung des Mannes kurz vor der Brandkatastrophe in dem Geschäftsgebäude, in dem die Klinik untergebracht war. Bei dem verheerenden Feuer war der vierte Stock des Hauses komplett zerstört worden. 

Den Berichten zufolge sahen einige Patienten der Klinik, wie ein Mann einen Beutel mit einer leicht entflammbaren Flüssigkeit in die Nähe eines Heizgeräts gestellt hatte. Anschließend stieß er das Papiersackerl um, wodurch ein Feuer entfacht wurde.

Ausgang war blockiert
Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers kamen dabei 24 Menschen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Der Zustand der Verletzten sei unklar. Japanische Medien berichteten, dass die meisten Opfer vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hatten. Sie konnten demnach möglicherweise nicht fliehen, da der Ausgang blockiert war.

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