17.12.2021 12:31 |

„Solidarität zeigen“

Papst fordert einfacheren Zugang zu Impfstoffen

Papst Franziskus hat am 17. Dezember, seinem 85. Geburtstag, erneut die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihre Kooperationsbemühungen zu intensivieren, damit alle Menschen schnell Zugang zu Impfstoffen erhalten. „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, so der Heilige Vater, der die neuen im Vatikan akkreditierten Botschafter empfing.

„Während die Pandemie das Beste in der Menschheit in Form von individuellen und kollektiven Taten der Großzügigkeit, des Dienstes und der Aufopferung zum Vorschein gebracht hat, muss auf institutioneller und zwischenstaatlicher Ebene noch viel mehr getan werden, um eine ‘Kultur der Begegnung‘ im Dienste des Gemeinwohls unserer Menschheitsfamilie zu fördern“, so Franziskus beim Treffen mit den  Diplomaten aus Moldawien, Kirgistan, Namibia, Lesotho, Luxemburg, Tschad und Guinea-Bissau.

„Niemand wird ausgeschlossen“
Außerdem wies er auf die Lehren der Pandemie hin: „Ich hoffe aufrichtig, dass sich die internationale Gemeinschaft durch diese Erfahrung stärker der Tatsache bewusst wird, dass wir eine einzige Menschheitsfamilie sind. Jeder von uns ist für seine Brüder und Schwestern verantwortlich, niemand wird ausgeschlossen“, sagte Papst Franziskus.

„Dies ist eine Wahrheit, die uns dazu bringen sollte, uns nicht nur der aktuellen Gesundheitskrise zu stellen, sondern allen Problemen, die die Menschheit und unser gemeinsames Haus heimsuchen - Armut, Migration, Terrorismus, Klimawandel, um nur einige zu nennen - in Solidarität und nicht isoliert“, fügte der Papst hinzu.

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